EU will Raucher erziehen

Die EUrokraten entwickeln sich immer mehr zur Diktatur

Wie die FAZ berichtet, will die EU nun rauchende Menschen erziehen. Dafür hat sie Vorschläge eingebracht und die Mitgliedstaaten aufgefordert, diese zügig umzusetzen. Unter anderem sollen die einzelnen Länder ein ganzes “System sowohl für die Überwachung der Einhaltung der Bestimmungen als auch für die strafrechtliche Verfolgung zuwiderhandelnder Personen” schaffen.

Doch damit nicht genug. Um ihren nichtvorhandenen Erziehungsauftrag durchzupeitschen, sollen “Inspektoren oder Durchsetzungsbeauftragte auf lokaler Ebene” geschaffen werden. Selbstverständlich mit unangemeldeten Besuchen. Diese Inspektoren sollen fast Polizeigewalt erhalten, wie zum Beispiel das Recht auf Hausdurchsuchungen und Beschlagnahmungen. Zwar nennt die EU dies noch verschämt “Beweise und Proben sammeln”, in der Praxis kommt es aber Hausdurchsuchungen und Beschlagnahmungen ohne richterlichen Beschluss gleich.

Zusätzlich hat man sich bei der EU überlegt, “eine aufsehenerregende Strafverfolgung betreiben, um die abschreckende Wirkung zu verstärken”. Dahinter steckt der Plan, nach Möglichkeit Prominente beim (verbotenen) Rauchen zu erwischen und diese dann anzuprangern. Damit würde man größtmögliche Aufmerksamkeit erregen und nach Ansicht der EUrokraten die “Ernsthaftigkeit der Rauchverbote” unter Beweis stellen.

Die Mitgliedsstaaten werden aufgefordert, diese Gängelung innerhalb der nächsten drei Jahre umzusetzen. Man verweist auf das Abkommen mit der Antitabaklobby WHO. Danach sollen “alle geschlossenen öffentlichen Orte” vollkommen rauchfrei werden. Dazu noch alle Arbeitsplätze in geschlossenen Räumen und alle öffentlichen Verkehrsmittel. Doch damit nicht genug. “Möglicherweise” sollten auch “sonstige öffentliche Orte”, also auch die im Freien, zwangsentraucht werden. Ausnahmen werden nicht toleriert, denn, so die EU: “Es sind keine Ausnahmen auf der Grundlage gesundheitlicher oder rechtlicher Argumente zulässig”.

Zuerst will man sich dabei auf “Wirtschaftsunternehmen”, also wohl in erster Linie die Gastronomie, konzentrieren. Diese sollen gezwungen werden, “eindeutige Rauchverbotsschilder” aufzustellen, so wie alle Aschenbecher aus den Räumen zu entfernen. Sollte ein Gast in einem Lokal trotzdem rauchen, so muss laut EU der Wirt augenblicklich “seine Dienstleistung einstellen” und den rauchenden Menschen aus dem Gebäude verweisen. Sollten die nach den Wünschen der EU “hoch angesetzten” Geldstrafen ihre erzieherische Wirkung verfehlen, soll die entsprechende Geschäftserlaubnis entzogen werden.

Der deutsche Bundesrat hatte sich zwar gegen diesen Irrsinn ausgesprochen, konnte aber die Pläne der EU-Diktatur nicht bremsen. Zwar ist das ganze kein Gesetz, sondern nur eine Forderung der EU. Sie zeigt aber deutlich, wohin die EU will: In einen Gängelungs- und Überwachungsstaat. Hier kann man nur alle denkenden Menschen auffordern, sich gegen diesen Irrsinn zur Wehr zu setzen.

 


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27 Kommentare

  1. snoopy

    Das Thema Rauchen ist für viele Bürger schon lange nicht mehr interessant und den Wirten geht’s nicht anders!
    Die Raucher und Raucherinnen haben sich an den derzeitigen Zustand gewohnt und haben den Eindruck und den Glauben, auch in der Zukunft geht es so weiter.
    Den toleranten Nichtrauchern ist es ziemlich egal, wie die Zukunft des Rauchens sich gestaltet.
    Die militanten Nichtraucher, die fanatischen Antis, werden alles Menschenmögliche in die Wege leiten, alle Hebel in Bewegung setzen, ein rauchfreies Bayern an allen öffentlich zugänglichen Orten zu bewirken.
    Und die bayerischen Bürger werden sich daran gewöhnen, ob Raucher oder Nichtraucher, dass ab 4. Juli das Thema Rauchen mit einem totalen Rauchverbot in den Gaststätten Bayerns vom Tisch ist.
    Man hat zukünftig andere Probleme zu bewältigen als das Thema Rauchen noch eine gewisse Zeit vor sich hin und her zu schieben, bis dann die EU endgültig mit einem totalen Rauchverbot endgültige Fakten schafft.
    Also machen wir uns doch nichts vor!
    Und die ganze Situation auch noch aus einer anderen Sicht gesehen:
    http://www.dehoga-bundesverband.de/home/newspage_2214_mn1.html

  2. Simerl

    @ Aranita …… nicht Erziehung und erziehen lassen ist der springende Punkt, sondern die Ausdauer gegen den/die Versuch/e die Raucher erziehen zu wollen, anzukämpfen.
    Die Antis sind bedeutend fanatischer ihren Plan eines rauchfreien Bayerns durchzuziehen und die Raucher/innen sind viel zu bequem (um nicht das Wort „faul“ zu gebrauchen) und vor allem auch viele der Wirte, dagegen Erfolg versprechend anzukämpfen.
    In den Gaststätten (auch in den Raucherräumen) das Thema „Rauchen“ auf den Tisch zu bringen wird zwischenzeitlich schon genervt abgewunken und das Thema wirkt eben an den Stammtischen äusserst nervend.
    Das Thema Rauchen kann schon niemand mehr hören und auch die Raucher und Raucherinnen selbst befassen sich soviel wie nicht mehr damit.
    Ich mache doch immer wieder die Erfahrung damit und befürchte, am 4. Juli erheben sich viel zu wenige der rauchenden Bevölkerung aus ihren bequemen Stühlen und bewegen die Wenigsten ihren Arsch auf die Rathäuser um ihre Unterschrift zu leisten, die bayerische Stammtischkultur zu erhalten.
    Wer hat denn den Antis den Erfolg beim Volksbegehren zugetraut? Ausser sie selbst, kein Mensch!
    Und in ähnlicher Weise wird es sich leider auch beim Volksentscheid wiederholen.
    Wer und wie viele der Wirte waren damals am 1. Juni an der Bavaria in München bei der DEMO gegen das schärfste Rauchverbot in Bayern geltend, in ganz Deutschland gesehen, anwesend?
    500 bis maximal 600 Personen und wie viele davon waren Wirte?
    Es tut uns, den echten Verfechtern und den tatsächlichen Kämpfern um den Erhalt der gemütlichen Stammtische in den bayerischen Gaststätten verdammt weh, die Gleichgültigkeit der Raucher zu sehen und mitzuerleben. Ihren Weg in die Bevormundung und der Entmündigung in den Gaststätten zu ahnen bzw. vorauszusehen, nur weil die ganze Sache zu leicht und nicht ernst genug genommen wird.
    Und ich befürchte, ich bin kein Schwarzmaler!

  3. simmerl

    Bayern ist mehrheitlich katholisch.
    Angeblich sind auch 70 % der bayerischen Bevölkerung Nichtraucher.

    Wenn aber bei der Volksabstimmung die
    Nichtraucherfraktion gewinnt, müßten
    sich die 30 % der Raucher unterwerfen.
    Logischerweise müßten auch die restlichen evangelischen Christen, sowie die Moslems und die Juden und
    viele andere mehr den katholischen
    Glauben annehmen.

    Das ist nur ein Beispiel, wie primitiv
    die ÖDP mit ihrem Nichtraucherguru
    Sebastian Frankenberger ist.

    Ich bitte alle Raucher, sowie unsere
    wohlgemeinten Nichtraucherfreunde diesen
    Irrsinn zu bekämpfen.

    PS: Kommentar simmerl und Simerl

    Simerl ich habe mich bereits entschuldigt, und es würde mich sehr
    freuen, wenn Sie weitere Kommentare liefern würden, unabhängig meiner eigenen Meinung.

  4. Aranita

    @Christian, die Erziehung, die die EU durchpeitschen will, ist kein Gesetz. Auch der Vertrag mit der Pharmalobby sprich WHO ist kein Gesetz. Auch wenn ein paar Totalitaristen es gerne hätten.

  5. Christian

    Rechtsstaat außer Kraft
    Lieber Leser,

    ich halte es nicht für ein Problem, wenn bestehende Verbote durch Kontrolle, Bußgeld o.Ä. umgesetzt werden.
    Wenn man etwas gegen Gesetzte hat, sollte man diese diskutieren und nicht ihre Durchsetzung.
    Daher kann ich mich der undifferenzierten Kritik an der EU nicht anschließen.

  6. Evi

    @ Snoopy
    Die Überschrift von deinem Eintrag sollte wahrscheinlich heissen:
    Der Gästebuch – Kommentator vom VEBWK will Raucher erziehen!
    Nur ist dabei zu bedenken:
    Dazu hat er seinen Arsch viel zu weit unten!!!
    Deshalb ist in letzter Zeit im Gästebuch des VEBWK voll im Sinne des Wortes, in jeder Hinsicht tote Hose.

  7. snoopy

    Auf der Internetseite von der Bayernpartei http://landesverband.bayernpartei.de/?p=659 werden zu dem Meinungsbild der Bayernpartei gegensätzliche Meinungen zugelassen und somit jede ehrliche Diskussion nicht von vorne herein unterbunden.
    Dies wird aber im Gästebuch des VEBWK nicht so praktiziert, sondern Gegenteiliges gehandhabt, aber wenn wundert es, das Gästebuch ist dem Einfluß von zwei eklatanten Fanatikern der Bayernpartei, welche als Funktionäre der Bayernpartei deren Dogmen unterworfen sind, aber im Gegensatz zu ihrer Partei sind die der Meinung, eine Meinungsdiktatur ähnlich wie damals in der NSDAP und SED vorherrschend gibt es in Deutschland schon wieder, zumindest im Gästebuch des VEBWK.

    Veröffentlichte Kommentare im Forum der Bayernpartei – Seite:
    http://landesverband.bayernpartei.de/?p=659

    Kommentar von einem Ernst Jung:
    Jetzt zittern die reichen Steuer-Betrüger!
    Steuerhinterzug ist eine Straftat und muß geahndet werden.
    Die Echtheit von Daten kann unter gewissen Umständen ohne weiteres überprüft werden.
    Die Verfolgung von Steuer-Betrügern durch „Kopfgeldprämien“ ist nichts anderes als der Hinweis bei der TV – Sendung XY ……. „Für die Mithilfe zur Ergreifung des Täters zahlt die Staatsanwaltschaft so und soviel Euro!“ In diesem Fall heiligt der Zweck die Mittel!
    Es werden in anderen Situationen oft auch „Maulwürfe“ eingeschleust, um Straftaten zu ermitteln und aufzudecken.

    Kommentar von einem Kurt Ziegler:
    Ich bin auf alle Fälle dafür, dass man alles rechtsstaatlich Mögliche tut, um Steuersünder zu identifizieren und zur Rechenschaft zu ziehen. Das ist man schon allein den ehrlichen Steuerzahlern schuldig! Der Kauf der Daten ist rechtlich unbedingt vertretbar, denn jeder vernünftige Mensch weiss, dass Steuerhinterziehung geahndet werden muss. Keine Gnade für Steuer-Betrüger!
    “Datenklau“ welcher Straftaten aufdeckt darf keine Straftat sein.
    Auch die Staatsanwaltschaft verschafft sich Daten ohne Einverständnis des Besitzers und dies schon bei dringendem Verdacht einer Straftat.
    Bei der Kronzeugenregelung wird für die Offenlegung von Straftaten anderer auch eine „Belohnung verkauft“.
    Nur zukünftige Befürchtungen von unsicheren Daten durch Datenklau trägt dazu bei, strafbare Steuerhinterziehungen im großen Ausmaß zu verhindern, zumindest zu reduzieren.
    Und wenn die Bayernpartei „etwas erkennt“, muß es noch lange nicht einer gesunden Logik entsprechen.

    Ein zur Veröffentlichung verweigerter Eintrag im Gästebuch des VEBWK:

    Dieser Eintrag gehört zwar AUCH nicht zu dem Themenbereich Rauchen und der Entmündigung der Gastwirte und Bevormundung derer Gäste durch die gesetzlichen Maßnahmen von Seiten des Staates.
    Er ist nur eine Antwort auf die mir vollkommen unverständlichen Sätze von „Otto Hirnbeis“, welche man nun wirklich so nicht „im Raum stehen“ lassen kann.

    Deutschland diskutiert über eine Daten-CD, mit der 1500 Steuersünder überführt werden können. Sie wird der Bundesregierung für 2,5 Millionen Euro angeboten.
    Über 70 Prozent der der befragten Bürger sagen JA – Steuersünder dürfen nicht davon kommen!
    Oder sollte man da auch über ein Ja oder Nein eine Volksbefragung veranstalten?
    Steuersünder als illegale Schwarzgeldtouristen mit kurzem Aufenthalt in der Schweiz haben wider geltendem Recht gehandelt und den deutschen Staat, das deutsche Volk um Steuergelder betrogen, mit welchem man Krankenhäuser und Kindergärten hätte bauen können, mehreren zusätzlichen Schullehrern Löhne bezahlen und somit die Ausbildung unserer Kinder qualitiver gestalten können, usw. …. usw. …… usw.
    Da bin ich unbedingt dafür „gläserne Verhältnisse“ zu schaffen um solchen Steuerflüchtlingen hinter ihre Machenschaften zu kommen.
    Es werden nicht Steuerbetrüger gekauft, sondern Massnahmen geschaffen, Steuerbetrügern auf die Schliche zu kommen und sie der gerechten Bestrafung zuführen zu können.
    Das ist die Pflicht des deutschen Staates um den Anforderungen nach zu kommen welche im Grundgesetz verankert sind, nämlich „vor dem Gesetz sind alle Bürger gleich zu behandeln“, den kleinen „Lohnsteuerzahler“ und den Großverdiener als Manager in der Wirtschaft und Industrie, welcher event. versucht Schwarzgelder „steuerfrei“ in die Schweiz zu „verlagern“.
    War da vor einiger Zeit nicht irgendwie von „Schwarzkonten“ gewisser Parteien als Kontoinhaber die Rede, deren Mitglieder als Politiker dem Wohle des Staates und somit schadenabwendend dem deutschen Volkes gegenüber verpflichtet sind?
    Oder was soll da noch lange überlegt werden den Steuerbetrügern das Handwerk zu legen?
    Ist nicht schon genug „unter den Teppich gekehrt“ worden um gewissen Politikern „nicht weh“ zu tun?
    Das deutsche Gesetz erlaubt Strafminderung und Strafaussetzung für Kronzeugen.
    Warum stellt sich dann hier die Frage wegen der Illegalität der Beweisbeschaffung?

    http://www.bild.de/BILD/politik/wirtschaft/2009/05/16/telekom-spitzel-affaere/zumwinkel-und-ricke-stecken-ganz-tief-mit-drin.html
    http://www.bild.de/BILD/news/standards/kommentar/2010/02/01/kommentar/kommentar.html

    http://www.bild.de/BILD/politik/2010/02/01/steuer-suender-daten-cd-bischof/ist-das-geschaeft-unmoralisch.html

    Dr. Hans-Jochen Jaschke (68), Weihbischof in Hamburg sagt:
    „Wenn jemand Steuern hinterzieht, dann begeht er einen Diebstahl an der Gesellschaft, verschafft sich auf Kosten anderer einen Vorteil, denn die anderen müssen ausgleichen, was der Steuerhinterzieher nicht leistet – das ist zu verurteilen. Ganz besonders, weil Steuern meist nicht aus Not hinterzogen werden, sondern aus Gier und Geiz. Wer die Gemeinschaft bewusst schädigt, der begeht aus christlicher Sicht eine Sünde.
    Darf eine Regierung Daten kaufen, um diese Sünder zu bestrafen?
    Ja, das darf sie, sie ist verpflichtet, Schaden von der Gesellschaft abzuwenden. Problematisch sind allerdings die Beweggründe der Person, die diese Daten verkauft. Denn diese Person handelt unmoralisch, wenn sie damit Geld machen will. Deshalb müssen Regierung und Steuerfahndung auf jeden Fall die genauen Hintergründe eines solchen Verkaufes und der dahinter stehenden Person klären. Und dann entscheiden, ob sie für das Wohl der Gemeinschaft etwas mit vielleicht unmoralischem Hintergrund tun wollen.“

  8. Kurt Ziegler

    Ein andere, vielleicht interessante Denkweise!
    Zum Beispiel das Bier wird in Bayern nach dem bayerischen Reinheitsgebot hergestellt das besagt, dass bei der Produktion nur gewisse vorgeschriebene Substanzen (Wasser, Hopfen und Getreidemalz) Anwendung finden dürfen.
    Da in letzter Zeit der Bierkonsum zumindest in Deutschland rückläufig ist, was hauptsächlich auf die zu Recht geltenden strengen Alkoholgesetze im Strassenverkehr betreffend zurück zu führen ist, wird immer vermehrt alkoholfreies Bier hergestellt und mit einem bestimmten speziellen Verfahren, schonend der Alkohol aus dem Produkt Bier entzogen.
    Dabei wird insbesonders das Augenmerk darauf gerichtet, die Geschmackssituation, das Aroma und die Qualität des Bieres nicht zu beeinträchtigen. Und der Entzug des Alkohols spricht in keinster Weise gegen das bayerische Reinheitsgebot.
    Gegen Bier ohne Alkohol ist nichts einzuwenden wenn die Entalkoholisierung so schonend vor sich geht, dass keine Qualitäts- und Geschmackseinbusen bei alkoholfreiem Bier zu befürchten sind.
    Der einzige „Nachteil“ ist, dass man nach 15 getrunkenen Mass noch nicht besoffen ist und man noch immer klare Gedanken fassen kann, insofern sie auch schon vor dem Trinken vorhanden waren.
    Lediglich „praktizierende“ Alkoholiker haben ihr Problem damit, da ihre Sucht nicht mehr gestillt wird.
    Ich habe bei einer renommierten bayerischen Brauerei eine Anfrage per e-Mail gestellt, was eventuell für geschmackliche, aromatische und qualitative Unterschiede zwischen einem alkoholfreien und einem „normalen“ Bier zu erwarten sind.
    Die Antwort von dieser Brauerei werde ich nach Erhalt auf dieser Seite dann veröffentlichen.
    Sollte der Alkohol tatsächlich eine geschmackliche, aromatische und qualitative Veränderung bewirken, dann müsste ja zum Gegensatz bei entalkoholisiertem Bier mit eventuellen Negativerscheinungen, das höher alkoholisierte Bier wie z.B. das „Bockbier“ mit höherer „Stammwürze“ dementsprechend besser munden und die Nachfrage demzufolge grösser sein.
    Auch dem Benzin wurde auch z.B. das Blei entnommen um die Umwelt zu schützen und die Autos fahren auch mit bleifreiem Benzin hervorragend.
    Und ich bin überzeugt, dass auch das Suchtmittel Nikotin im Tabak, ähnlich wie der Alkohol im Bier, zum Wohle des Konsumenten entfernt werden kann.
    Und wenn man den aufgezeigten Link benützt und die Wortmeldungen der gewissen Abgeordneten in der Parlamentsdebatte durchliest, würden man überrascht sein, was so mancher MdL für ein Insiderwissen über die dem Tabak beigefügten Zusatzmittel und deren zugedachte Wirkungsweise hat.

  9. Ernst Jung

    Tabakbeimischungen von der Tabakindustrie gesetzlich verbieten lassen.
    Der Beitrag von Kurt Ziegler mit der Bekanntgabe seiner Gedankengänge zu dem Thema Tabakbeimischungen von Seiten der Tabakindustrie ist sehr interessant.
    Vollkommen richtig ist und dies muss man als Raucher auch erkennen und dazu stehen, dass das Rauchen der Gesundheit für uns Raucher nicht unbedingt förderlich ist.
    Auch ist das Rauchen einem Suchtverhalten zuzuordnen was jedem Raucher (ich bin selbst ein starker Raucher mit ca 30 bis 40 Zigaretten pro Tag) die Schwierigkeit bringt, damit nicht so ohne weiteres aufzuhören zu können.
    Ich habe auch die 27 Seiten (inklusive Abstimmungsliste) des aufgezeigten Links im Eintrag von Kurt Ziegler durchgelesen und bin zu der Überzeugung gekommen, dass eine bedeutend grössere Anzahl von Politikern im bayerischen Parlament zu einem verständnislosen Kopfschütteln veranlassen, was ich mir ursprünglich vorzustellen wagte.
    Es geht in der Politik, wie man bei dieser Debatte wieder einmal besonders deutlich erkennen kann, während dem Zeitraum einer Legislaturperiode (zwischen den Wahlen) am Wenigsten um die Bürger des Landes selbst, sondern hauptsächlich um eine Machtdemonstration bei den Parteien untereinander und dies auf Kosten der Bürger.
    Dass man sich hierbei über die Politikverdrossenheit und vor allem Politikerverdrossenheit unter den Bürgern und somit bei den Wählern nicht zu wundern braucht, wird einem voll verständlich.
    Wenn ein Parlament durch einen Mehrheitsbeschluss die Gesundheit eines Teiles der Bevölkerung, in dem Fall die Raucher und Raucherinnen, nicht durch ein gesetzliches Verbot der Beimischung von Suchtstoffen und gesundheitsgefährdenden Aromastoffen in den Tabakwaren schützen will (oder kann), ist das Verständnis für so ein Parlament wie das des bayerischen Landtags bei mir nicht gegeben.
    Verbote gegen die Bevölkerung auszusprechen ist ja bedeutend einfacher als mit einem Widerstand gegen einen Wirtschaftzweig, in dem Fall die Tabakindustrie, gesetzlich zum Schutze der Bevölkerung sich durchzusetzen.
    Da ist es schon bedeutend einfacher, beim Volk mit einer Angurtpflicht und einem Handyverbot beim Fahren eines KFZ, sich für dessen Gesundheit stark zu machen mit dem Argument, den Betreffenden selbst und sowie auch seine Mitmenschen zu schützen.
    Wäre das mit dem Verbot der Beimischung von gewissen Zusatzstoffen in Tabakprodukten nicht in gleicher Weise möglich?
    Nicht das Rauchen durch Verbote beim Rauchenden ist zu bekämpfen, sondern die Gesundheitsgefährdung durch gesetzliche Verbote der Beimischung von nicht zu verantwortenden Stoffen durch die Tabakindustrie.
    Meine berechtigte Frage lautet: „Was spricht da dagegen?“

  10. Kurt Ziegler

    Daß das Rauchen gesundheitsgefährdend und somit gesundheitsschädlich ist, kann und wird auch von den Rauchern und Raucherinnen selbst nicht bestritten.
    Daß das Rauchen für die Raucher und Raucherinnen einen Genuß darstellt, ist ebenfalls unumstritten, denn ansonsten würde ein Raucher mit dem Bewußtsein seine eigene Gesundheit mehr oder weniger aufs Spiel zu setzen, nicht rauchen.
    Es ist auch allgemein den Gesundheitsexperten bekannt, welche Stoffe im Tabak und die dem Tabak von der Tabakindustrie beigemischt, beim Rauchen die Gesundheitsgefährdung bewirken.
    In erster Linie sollte man sich vom Gesetzgeber her gesehen bemühen, den Stoff (die Stoffe) welcher ein unnatürliches Verlangen zum Rauchen beim Raucher veranlaßt, aus den Tabakprodukten zu entfernen.
    Mit dieser Handlung erledigt sich vielfach die Frage der Notwendigkeit des Rauchens von selbst.
    Der Landesvorsitzende einer politischen Vereinigung in Bayern, selbst ein Nichtraucher und sich trotzdem für die Freiheit und Selbstbestimmung der rauchenden Bürger in Bayern einsetzend, ein Verfechter der Gegenwehr der Entmündigung der bayerischen Gastronomiebetreiber und der Bevormundung derer Gäste von Seiten der bayerischen Staatsregierung, hat mit seinen Abgeordnetenkollegen/innen im bayerischen Parlament für ein zukünftiges gesetzliches Verbot der Beimischung von gewissen gesundheitsschädlichen Zusatzstoffen in Tabakwaren stark gemacht.
    Es handelt sich um den bayerischen MdL Hubert Aiwanger von der bayerischen FW – Gemeinschaft, der und einige Politikerkollegen/innen von ihm mit einem Dringlichkeitsantrag im bayerischen Landtag, mit der Drucksache 16/1835, ein gesetzliches Verbot der Beimischung von gesundheitsschädigenden Zusatzstoffen in Tabakwaren erreichen bzw. durchsetzen wollte.
    Dieser Antrag wurde nach einer sehr interessanten Parlamentsdebatte mit 90 zu 57 Stimmen, bei 8 Enthaltungen, abgelehnt.
    Die haarsträubenden Begründungen der Ablehnung des Antrages eines gesetzlichen Verbotes der Beimischung von gesundheitsschädigenden Zusatzstoffen in Tabakwaren durch die Tabakindustrie betreffend von einigen dieser 90 bayerischen MdLs, sollte sich jeder selbst einmal vor Augen führen.
    http://www.bayern.landtag.de/cps/rde/papp/Vorgangsmappe/www/servlet/Vorgangsmappe?wp=16&typ=V&drsnr=1835&intranet=#pagemode=bookmarks
    Die Ablehnung eines gesetzlichen Verbotes der Beimischung von gesundheitsschädigenden Zusatzstoffen in Tabakwaren durch die Tabakindustrie läßt den begründeten Verdacht hochkommen, dass gewisse politische Kreise ein Interesse haben müssen, daß Tabakwaren weiterhin den Rauchern in der derzeitigen Form so zur Verfügung stehen.
    Ein gesetzliches Verbot der Beimischung von gesundheitsschädigenden Zusatzstoffen in Tabakwaren würde das Rauchen unattraktiver gestalten und somit eine Gefahr für die Tabakindustrie bedeuten, daß die Umsätze mit Tabakprodukten sehr stark rückläufig werden würden.
    Ein gesetzliches Verbot des Rauchens an öffentlich zugänglichen Orten würde trotzdem weiterhin den Tabakwarenverbrauch großteils garantieren, da immer eine Möglichkeit zum Rauchen gefunden wird und wenn man sich eben einige Schritte von dem Ort des Rauchverbotes weiter weg bewegt.
    Also ist nicht ein gesetzliches Rauchverbot die Lösung eines garantierten Nichtraucherschutzes, sondern die gesetzlich vorgeschriebene Behandlung der Tabakerzeugnisse mit dem Verbot der Beimischung von gewissen (Sucht erzeugenden und gesundheitsschädlichen) Zusatzstoffen.
    Und darüber sollte man sich einmal endlich im Klaren sein.
    Es gibt so Vieles was oftmals relativ einfach zu bewältigen wäre wenn man 1 + 1 zusammen zählt und somit etwas mitdenkt, was sogar manchmal einigen Politikern gelingt und aber jedoch ziemlich zwecklos ist, wenn der Grossteil von den übrigen Politikern mit dem Denken sich einfach viel zu schwer tun.

  11. Ernst Jung

    Also, demnach tritt ein ganz neue Perspektive zu Tage!
    http://www.focus.de/gesundheit/news/lungenkrebs-luft-wirkt-wie-zigarettenrauch_aid_325776.html

    Somit muß Frau Dr. Pötschke – Langer vom DKFZ – Heidelberg völlig neu umdenken.
    Nämlich von den 3 301 Passivrauchtoden sind 3 407 „Betroffene“ abziehen, welche lt. US – amerikanischer Studien nicht an Passivrauch durch Zigaretten rauchen sterben, sondern an den neu entdeckten Partikeln in der Luft, die lt. den neusten Forschungen metallhaltiger Feinstaub der sich zu hochaggressiven Molekülen an seiner Oberfläche bildet, so genannte freie Radikale, welche die tatsächliche Gefahr sind. Sie wirken ähnlich wie die Partikel, die während der Verbrennungsprozessen beim Rauchen entstehen und sind die Ursache der vom DKFZ genannten 3 301 Toden. Einmal eingeatmet, können sie die Erbsubstanz verändern und so Zellen entarten lassen, die sich dann somit zu Lungenkrebs heran bilden.

    Na also, jetzt hat die Wissenschaft den tatsächlichen Verursacher entdeckt für den der schwarze Peter von den Antis immer den Rauchern untergeschoben wurde.
    Jetzt muß auch die ÖDP den Wortlaut der Begründung ihrer Verbotstaktik für den Volksentscheid vollkommen neu gestalten.
    Es darf nun in Zukunft nicht mehr von einem Rauchverbot die Rede sein, es muß von einem Atmungsverbot gesprochen werden.

  12. Friedel

    Kämpfen
    Auf mich (Nichtraucher) wirkt die Forderung nach strengeren Repressionen gegenüber Rauchern ausgesprochen beängstigend. Ich vermag einfach nicht zu glauben, dass die Damen und Herren Politiker beim abermaligen Kujonieren eines Teils der Bürger tatsächlich in erster Linie den Schutz von Nichtrauchern (also beispielsweise den meinen) im Sinn haben. Einerseits vermag ich nicht zu glauben, dass von Rauchern eine ernsthafte Gefährdung meiner Gesundheit ausgeht (wenn wir Menschen tatsächlich so empfindlich wären, dass uns ein wenig Passivrauchen umhaut, wären wir wahrscheinlich längst ausgestorben); auf der anderen Seite bin ich oft ausgesprochen gern in der Gegenwart von Rauchern (und besonders der von Raucherinnen), denn Menschen, die sich öffentlich zu einer Schwäche bekennen, sind mir allemal lieber als diejenigen, die mit einem Heiligenschein daherkommen. Ich fürchte mich aber vor der Neigung zum Bevormunden, Gängeln, Verbieten und Bestrafen, die nach meiner Ansicht in derartigen Empfehlungen kaum maskiert zutage tritt. Ich kann nur darauf vertrauen, dass sich die menschliche Natur auf Dauer nicht unterdrücken lässt und dass wir (hinsichtlich meines Freiheitsbedürfnisses fühle ich mich als Nichtraucher völlig mit den Freunden des Tabaks solidarisch) mit Gewitztheit und meinetwegen sogar Schlitzohrigkeit auch mit den neuesten erzieherischen Maßnahmen der EU-Gouvernanten fertig werden.

  13. Claudia

    Es liegt an uns
    Es liegt an uns ob der Regulierungs-Terror der EU sich durchsetzen wird oder nicht. Wir müssen gegen diese EUrokraten käpfen! Wir lassen uns keine EUdSSR aufzwingen! Leute, tut was!

  14. Christa Wegerer

    Die EU wird sich durchsetzen!
    Die EU läßt sich nicht mehr zurück halten!!!!!

    [Aus Urheberrechtsgründen musste der Rest entfernt werden. Sie können nicht einfach einen Artikel einer Zeitung wortwörtlich klauen und als Kommentar veröffentlichen, - Die Red.]

  15. faxanton

    Fortschreitende Machtübernahme
    Das Krebsgeschwür ” EU ” steht wohl vor dem endgültigen Aufbruch. Wirksam wäre wohl nur ein europaweites Volksbegehren, diesen Sauhaufen endgültig aufzulösen.

  16. Claudia

    Wehret den Anfängen
    Langsam sollten auch denkende Nichtraucher kapieren, um was es hier geht. Es geht nicht um einen Schutz, sondern es geht einzig und allein um Macht und Gängelung. Meint die WHO, weil der Mist mit der Schweinegrippe nicht ganz so geklappt hat, jetzt weitere Verbote installieren zu müssen? Denkende Menschen, wehrt euch so lange es noch geht.

  17. Daniel

    Die EU, ohnehin nicht sonderlich beliebt bei den Bürgern der Mitgliedsstaaten, zelebriert sich zunehmend als undemokratische Diktatur der Gutmenschen. Da wesentliche Politikfelder aufgrund der Souveränitätsbedenken der Mitgliedsstaaten bei diesen verbleiben, müssen sich die geltungsbedürftigen Eurokraten Nebenschauplätze zu ihren Kernfeldern erklären. Hierzu gehört schon seit Jahren die Diskrimminierung der Raucher, weil angebliche Kostenrechnungen die Verschwendung von Geldern für raucherbedingte Krankheiten ausgegeben werden müssen, ohne dabei die immensen Tabaksteuereinnahmen gegenzurechnen. Unter dem Einfluß von Moralapostellobbies, befördert von Randgruppenparteien wie den Grünen geht das liberale Denken vor die Hunde und weicht totalitären Ideen von der Zwangsbeglückung der Gesellschaft. Dabei wird die oft beschworene Toleranz, die gerade diese Randgruppenpolitiker für sich und ihresgleichen fordern, der Mehrheitsgesellschaft verwehrt. Nach dem Rauchen wird es dem Alkohol und nicht zuletzt den ‘umweltverpestenden’ Autofahrern mit drastischen Maßnahmen an den Kragen gehen. Schließlich wird die Macht der Minderheit über die Mehrheit schon an den Rauchern erprobt. Wehret den Anfängen – Unfreiheit beginnt immer harmlos!

  18. Robert

    Die gesamte EU soll demnach ganzflächig rauchfrei werden.
    Jetzt geht es auch in Österreich los!
    Der Aufruf der Antis in Österreich „mit 100 000 Schaffen wir es“, dann wird ein reales Volksbegehren initiiert um ein – wie in vielen Länder Europas üblich – generelles Rauchverbot in Lokalen und bei öffentlichen Veranstaltungen in geschlossenen Räumen zu erwirken.
    Schaffen es die Rauchergegner Österreichs (und das ist unbedingt zu erwarten), dann wird ein reales Volksbegehren initiiert um ein – wie in vielen Länder Europas üblich – generelles Rauchverbot in Lokalen und bei öffentlichen Veranstaltungen in geschlossenen Räumen zu erreichen.
    Die österreichischen Antis gründeten eine Vereinigung für die Erreichung der Unterschriften und kann zur Zeit mit den Unterschriften der Mitglieder lt. Aufstellung aufwarten:

    Gegründet 19.12.2009
    20.12.2009: 500 Mitglieder
    24.12.2009: 9.100 Mitglieder
    28.12.2009: 21.100 Mitglieder
    02.01.2010: 44.400 Mitglieder
    06.01.2010: 58.600 Mitglieder
    10.01.2010: 67.400 Mitglieder
    14.01.2010: 72.900 Mitglieder
    22.01.2010: 80.200 Mitglieder
    26.01.2010: 82.900 Mitglieder
    30.01.2010: 84.300 Mitglieder
    02.02.2010: 86.200 Mitglieder
    06.02.2010: 87.800 Mitglieder
    10.02.2010: 90.900 Mitglieder
    14.02.2010: 92.800 Mitglieder
    18.02.2010: 94.300 Mitglieder

    http://www.fbjs.facebook.com/group.php?gid=207474724730&ref=share

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