Wirte streiken wegen Rauchverbot

In Mazedonien sorgt das Rauchverbot für einen Streik der Wirte

Wie die österreichische Zeitung “Der Standard” meldete, hat in Mazedonien ein 24-stündiger Streik der Gastwirte begonnen. Die Wirte schließen für einen vollen Tag Stunden ihre Kneipen, Gaststätten und Restaurants um gegen das Rauchverbot in der Gastronomie zu protestieren.

Das Rauchverbot in Mazedonien, welches seit dem 1. Januar 2010 in Kraft trat, ist vergleichsweise streng. Das Rauchen ist nicht nur in den Räumlichkeiten der Lokale verboten, sondern auch auf den Terrassen im Freien vor den Lokalen.

Die Wirte beklagen einen landesweiten Umsatzeinbruch von 40 bis 70 Prozent wegen des Rauchverbots. Viele Wirte sind bereits jetzt gezwungen, Personal zu entlassen oder ihre Betriebe zu schließen. Mit ihrem Streik wollen die Gastwirte die mazedonische Regierung dazu bringen, das strenge Rauchverbot zu lockern. Als Beispiele sollen Spanien und Portugal genannt worden sein, wo bis zu 30 Prozent der Räume für rauchende Menschen bestimmt sein sollen.

Bis gestern gab es noch keine Reaktion seitens der Regierung, auch ist noch unklar, ob die Wirte ihren Streik fortsetzen wollen, wenn die Regierung Mazedoniens nicht Willens ist, einzulenken. Dabei hätte die Mazedonische Regierung nur ein paar Kilometer Nordwestlich schauen müssen. Dort hat Kroatien erst kürzlich das Rauchverbot gelockert, weil man eingesehen hat, dass strenge Rauchverbote nichts weiter sind als Unsinn und die Gastronomie zerstören.

Update:
Inzwischen hat die Mazedonische Regierung versprochen, das harte Rauchverbot zu überdenken. Das berichtete die mazedonische Nachrichtenagentur Makfax. Der neue Plan sieht vor, das Rauchen bei öffentlichen Veranstaltungen, in Stadien, auf Balkonen und im Garten von Restaurants, sowie in Open-Air-Nachtclubs und -Diskotheken wieder zuzulassen. Es wird sich zeigen, ob das nur leere Worte sind oder ob die mazedonische Regierung auch Taten folgen lässt.

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8 Kommentare

  1. Heinz

    In NRW darf während der Karnevalzeit mit Selbstbestimmung der Wirte geraucht werden.

    http://www.rp-online.de/wirtschaft/news/Rauchverbot-in-Kneipen-zu-Karneval-aufgehoben_aid_818228.html


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  2. Heinz

    Was sagt die EU zum Thema Rauchen?
    Das Gespräch übers Rauchen von Seiten der EU in der Sendung “Jetzt red i” im BR – Bayerischen Fernsehn vom Mittwoch 10.02.2010 20 : 15 Uhr, 2ter Gesprächsbeitrag hören:
    http://mediathek-video.br-online.de/o16/br/b7/player/public/b7mediathek.html?bccode=both#Mediathek


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  3. Muna Sat-Ananda

    Nein, Simmerl, ein Begehren für ein ÖDP-Verbot halte ich nicht für sinnvoll – da ja im schlimmsten Fall das Volk eben für jene Rauchverbote votiert hat. Auch wenn dieses Ergebnis durch gezielte Manipulationen, die in nichts der dritte Reich-Propaganda nachsteht, erreicht wird – so war dann das Volk eben dumm und unkritisch genug, der Propaganda zu erliegen.

    Die einzige Möglichkeit sehe ich darin, nach jenem Verbot ein Jahr zu warten, die Gastronomie den Bach runtergehen lassen – es wird garantiert eine öde Zeit – sowohl für Raucher als auch für Nichtraucher, und dann ein Gegenbegehren für die Aufhebung der Rauchverbote zu initiieren.

    Sollte dies nicht fruchten, so kann ich nur (und dies ist mein voller Ernst) den noch verbliebenen freiheitsliebenden Bürgern empfehlen, das Bundesland zu verlassen. Hat mein Vater Anno dazumal auch praktiziert – als er begriff, daß kein offener Widerstand gegen das dritte Reich mehr möglich war, er ging nach Frankreich. Dies mag zwar sicher für einige, vor allem jene, die eine Heimatverbundenheit verspüren, schmerzhaft sein, aber ich würde es dennoch vorziehen, zu gehen, bevor ich in solch einer Diktatur noch leben wollte. Irgendwie würde ich mich bei einem Bevölkerungsanteil von mehr als 50% Antirauchern in betreffendem Land auch nicht mehr wohlfühlen.

    Grenznahe Anwohner, (z.Bsp. Neu-Ulm u.a.) haben ja dann die Möglichkeit über die Grenzen zu Baden-Württ., Österreich, Thüringen und Tschechien noch ungehindert fröhliche Feste zu feiern – aber in Bayern/Franken selber wird es dann zapfenduster werden.

    Grüßlis aus dem Raucher-Ländle, von

    Muna


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  4. simmerl

    Das Leben hätte für Raucher, sowie für
    Nichtraucher so schön sein können, wenn man das derzeitige Nichtraucherschutzge-
    setz akzeptiert hätte.

    Aber nein, die ÖDP sowie ihre Helfer SPD, Grüne und viele andere mehr mussten
    ein Volksbegehren einleiten. Mit viel
    Hetze, Propaganda und Unwahrheiten erreichten sie, dass 13,9 % der wahlbe-
    rechtigten Bürger/innen unterschrieben haben. Das Ergebnis dieser unheilvollen Sache ist, dass sich Raucher und fanatische Nichtraucher voller Hass
    gegenüberstehen.

    Ich als Raucher bekämpfe natürlich die Ziele der ÖDP, da mir das vor der Tür-
    rauchen zu blöd ist und lieber daheim
    bleibe, als mir sowas anzutun. Außerdem
    bin ich überzeugt, wenn die Nichtraucherfront den Volksentscheid gewinnt, viele Gastronomen zusperren
    müssen und im schlimmsten Fall keine
    neue Arbeit mehr bekommen werden. Auch
    größere Umsatzeinbusen in der Gastronomie sind zu befürchten.

    Mein Vorschlag, wenn der schlimme Fall X
    eintritt ist, dass man ein Volksbegehren
    für ein Verbot der ÖDP (wegen Gesell-
    schaftspaltung usw.) einleitet. Des
    weiteren könnte man für den zu erwartenen wirtschaftlichen Schaden den 13,9 % Unterschreiber/innen in
    Rechnung stellen. Die ausgefüllten Eintragungslisten müssten in den Rathäusern noch vorhanden sein.


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  5. Susi

    @ snoppy
    Zitat aus deinem hier rein gesetzten Beitrag:
    Ihr Antis, ihr armen, armen Menschlein!
    Zitat Ende!

    Bist du dir denn sicher, daß diese Antis auf die Stufe der Evolution zum Menschen schon angekommen sind?
    „Ihr Antis, was seid ihr denn für arme, kleine Würstchen“, sollte das heissen.
    Damit wirst du der Tatsache eher gerecht!


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  6. snoopy

    Was sind die Antis doch für arme Würstchen!
    Hui-Buh,
    ich bin überzeugt, Menschen wie sie können sich im Grunde genommen doch selbst nicht ausstehn.
    Solche Leute wir sie haben das große Problem erkennen zu müssen, wie unbedeutend sie im Grunde genommen eigentlich sind und die Gesellschaft auf so was unbedingt verzichten kann.
    Im und mit dem eigenen Leben unfähig zu sein und nichts Vernünftiges bewegen zu können, ist für jemanden wie sie schon verdammt bitterlich, dies immer so vor sich im Auge zu haben.
    In der Arbeitswelt mit Sicherheit ein kleiner Befehlsempfänger zu sein (wenn nicht zu faul oder zu unbrauchbar zum Arbeiten), im Allgemeinen nicht über andere heraus ragen zu können, mit so was kann man doch selbst eigentlich nicht zufrieden sein.
    Und jetzt hat man, so einer wie sie, plötzlich die Möglichkeit anderen Leuten wie z.B. Rauchern plötzlich etwas sagen zu können, nämlich „hier und dort darf man (darfst du) nicht rauchen!“
    Man kann ja da schon mal einem an der Ecke stehenden kleinen rauchenden Mädchen „die Flupe aus ihrer Fresse schlagen“ und ist dann selbst stolz darauf, was für ein Held man eigentlich ist.
    Denn:
    Plötzlich ist man wer, zumindest bildet man sich das ein.
    Plötzlich kann man aus seinem eigenen Schatten heraus treten und auch mal anderen sagen „was Sache ist“.
    Plötzlich kann man sich endlich bemerkbar machen und anderen zeigen, man ist ja auch noch da, auf der Welt.
    Plötzlich ist man dann mit sich selbst zufrieden, man hat es ja nun den anderen gezeigt.
    Selbst wenn man mit dieser sich selbst bereitenden Genugtuung, anderen gegenüber, dem Großteil in der Gesellschaft sich unbeliebt macht, ist es dies doch Wert, denn man ist ja jetzt plötzlich wer.
    Und Unbeliebtheit in der Gesellschaft ist doch im Grunde genommen vollkommen egal, wichtig ist, man ist jetzt der Unbedeutendheit seiner eigenen Person entkommen und vor allem, die anderen merken, daß man auch auf der Welt ist.
    Ihr Antis, ihr armen, armen Menschlein!


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  7. Aranita

    Arme Antiraucher!
    Arme Antiraucher! Keine Ahnung von der Materie aber Parolen nachplappern. Immerhin haben die Rauchverbote ein Gutes: Man sieht welch menschlicher Abschaum auch viele Jahre nach totalitären Staaten noch existiert.


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