Polizist watscht Raucher
Vor dem Münchner Amtsgericht begann ein Prozess gegen den Polizeiobermeister Franc L., dem vorgeworfen wird, einen Häftling in der Zelle geschlagen zu haben. Grund: Der Häftling verlangte nach Zigaretten. Das berichtete die Münchner Abendzeitung.
Zwei rumänische Staatsbürger, die angeblich einer organisierten Bettelbande angehören, wurden in die Zelle 912 des Münchner Polizeipräsidiums verbracht. Dort sollen sie den Alarmknopf gedrückt haben und in die Sprechanlage “Rauchen, rauchen!” geschrien haben. Dem 34-jährigen Polizeiobermeister Franc L. sollen daraufhin die Sicherungen durchgebrannt sein, so die Anklage. Er sei vom Kontrollraum zur Zelle gestürmt sein und dem älteren der beiden Rumänen eine kräftige Ohrfeige gegeben haben. Dem Rumänen schwoll daraufhin die Oberlippe an, zumindest sieht das die Anklage so.
Der Polizeibeamte leugnete die Tat vor dem Amtsgericht. Er gibt zwar zu, dass die Gefangenen nach Zigaretten verlangt hätten, dass er ihnen diese aber wegen des geltenden Rauchverbots nicht geben wollte. Da die Polizisten ihre Ruhe haben wollten, hätten sie die beiden in die Großraumzelle 912 am Ende des Ganges gebracht.
Die Rumänen hätten aber keine Ruhe gegeben und den Alarmknopf gedrückt. Franc L. sei nur zur Zelle gegangen und hätte die beiden aufgefordert, damit aufzuhören. Ein Zeuge, der Beamte Georg V. gab zu Protokoll, dass Franc L. ihm gegenüber folgendes geäußert haben soll: “Freilich habe ich ihn geschlagen, die blöde Sau!”. Der Prozess wird fortgesetzt.
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Leben ist mehr als Überleben
Ein mensch braucht mehr als überlenben; er braucht auch zu leben.
einen menschen einzusperren und ihm keine zigarretten zu geben ist nichts als folter. (Stichwort “di letzte zigarette”).
ausserdem ist tabal ein antidepressivum und ein anxiolitikum, also selbstmordprävention; hingegen sind die gifte Zyban und Champix, die es gilt mittels prohibitruion zu verscherbeln, richtige selsbtmord und mordbomben.
also folter.
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Essen und trinken ist lebensnotwendig, rauchen dagegen nicht!
@ alfi und @ Blaudunst!
Als erstes will ich mal feststellen ICH BIN RAUCHER (2 Schachtel Zigaretten pro Tag) und wenn ich rauchen will und einmal aus welchen Gründen auch immer keine Zigarette habe, werde ich deswegen auf keinen Fall „schnorren“ um rauchen zu können.
Soviel Charakter kann ich mein Eigen nennen und ich muss mir und will auch mir nichts erbetteln, wenn ich dies oder jenes nicht habe.
Entweder ich finde eine Möglichkeit mir eine Schachtel Zigaretten zu kaufen und wenn das eben nicht möglich ist, dann rauche ich eben nicht bis ich mir das wieder möglich ist.
Dasselbe gilt auch wenn ich mir vorstelle einen Truthahnbraten essen zu wollen und ich habe nicht genügend Geld mir einen zu kaufen, dann werde ich auch nicht „schnorren“, dass mir ein anderer Mensch das Geld dazu gibt, mir diesen Wunsch erfüllen zu können.
Wenn ich als Raucher mich nicht im Griff habe eine gewisse Zeit mal keine Zigarette zu rauchen (weil ich keine habe und auch kein Geld dazu habe mir welche zu kaufen) dann befinde ich mich in einem Suchtverhalten und einen zu schwachen Willen besitze, dann eben meine Sucht nicht überwinden zu können.
Wenn ich z.B. in der Zelle einer JVA mich aufhalte und dann plötzlich Gelüste nach einer Tafel Schokolade habe, muss doch auch dieser mein Wunsch nicht erfüllt werden.
Wer als Raucher mal eine gewisse Zeit ohne eine Zigarette zu rauchen nicht klar kommt, der ist für mich verdammt arm dran, seine Sucht nicht unter Kontrolle zu bekommen.
Es wird immer wieder von Zeit zu Zeit irgendwie die Situation eintreten einen Wunsch mir nicht erfüllen zu können, dann muss ich eben mich damit abfinden und mich darauf einrichten, dass es eben nicht möglich ist.
Das ist mit allen Dingen so und somit muss es auch mit dem Rauchen gehen.
Wenn ich längere Zeit nichts esse und vor allem nichts kann es nach einer gewissen Zeit irgend einmal zu gesundheitlichen Problemen kommen und bei längerer Abstinenz lebensbedrohlich werden. Wenn ich einmal nicht rauchen kann (und dies auch einen längeren Zeitraum) aus welchem Grund auch immer, bekomme ich mit Sicherheit keine lebensbedrohlichen Probleme.
Wenn ein Hartz VI – Empfänger hungern und auf ausreichend Essen verzichten muss nur um rauchen zu können, dann ist tatsächlich sein Verhalten nicht zu verstehen.
Dasselbe empfinde ich auch bei einem Alkoholiker welcher auf das Essen verzichtet, nur um saufen zu können.
So was hat noch keiner für längere Zeit überlebt.
Solche Alkoholiker sind von Weitem schon gezeichnet
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So läuft`s
Oh mei Michael, schon wieder so was Weltfremdes von Ihnen.
Kein Raucher muss jemanden niederschlagen, um sich Geld für Zigaretten zu besorgen. Woher haben Sie denn das schon wieder?
Sehen Sie, es läuft so: Wenn ein Raucher gerade keine Zigaretten hat, aber das BEDÜRFNIS eine zu rauchen, fragt er einfach einen anderen Raucher ob er ihm eine abgibt. Die anschließende Handlung bezeichnet man juristisch als Schenkung, im Volksmund wird der Vorgang als „schnorren“ bezeichnet.
Wahrscheinlich läuft dieser Vorgang jeden Tag hunderttausendfach in Büros, in Kneipen, auf der Straße oder zuhause ab.
Das „Schnorren“ ist damit wohl das größte existierende soziale Netzwerk auf freiwilliger Basis, ohne dass es vom Staat, den Kirchen oder Charity organisiert wird, eben weil die Teilnehmer um ihre BEDÜRFNISSE wissen.
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@ Michael
Für einen Raucher ist eine Zigarette genau so wichtig wie essen und trinken, egal ob Sie oder die NR das verstehen oder nicht…
Früher waren die Gefängnisse etwas menschlicher, da hat man noch gewusst, dass Rauchen ein normales Bedürfnis ist und hat man den Häftlingen auch ein paar Zigaretten pro Tag gegeben.
Alle haben gesagt, dass sie Raucher sind, weil die Zigaretten sehr begehrt waren. Die Nichtraucher haben dann mit den Rauchern getauscht: Ein Teil des Essens für ein paar Zigaretten. Und alle waren zufrieden…
Fragen Sie doch mal Jemanden, der sich auskennt.
Der \”Lebenserhalt\” wird auch nicht wesentlich bedroht, wenn man 3-4 Tage nichts isst oder einen Tag nichts trinkt, oder 2-3 Nächte friert, weil man nur eine dünne Decke bekommt. Die meisten gesunden Menschen überleben das irgendwie schon. Sollen wir denen das auch zumuten, nur weil wir sie eingesperrt haben und sie sich gar nicht wehren können?
Die Sache mit dem Raucher, der kein Geld hat und deshalb Andere schlägt, um Geld für Zigaretten zu kriegen, finde ich besonders fies. War das ein Diffamierungsversuch?
Erstens: ich möchte Ihnen jetzt nicht wünschen, eine Woche lang überhaupt kein Geld zu haben (und auch keine Möglichkeit, Essen oder Geld zu bekommen!). Um zu sehen, was SIE dann machen, ob SIE betteln, klauen, \”zuschlagen\” oder friedlich sterben…
Erst dann könnten Sie aber über diesen Zustand wirklich reden. Vorausgesetzt, Sie wählen nicht die letzte Variante :-) .
Das sind Extremsituationen, über die man nicht so leichtfertig reden sollte, ohne zu wissen, wie das wirklich ist.
Sicher wird nicht jeder Nichtraucher und auch nicht jeder Raucher deshalb kriminell.
Aber dort, wo die Armut besonders groß ist, ist allgemein auch die Kriminalität deutlich größer. Ganz unabhängig vom Rauchen J
Zweitens: wenn Jemand sehr wenig Geld hat und Raucher ist, dann kauft er sich weniger Essen, kaum etwas anderes und eine Packung Zigaretten. Weil sie ihm wichtig sind!
Diese Menschen werden übrigens am meisten von den unverschämten Preiserhöhungen der Tabak-Produkte betroffen. Die Reichen haben kein Problem damit.
Ich finde es immer wieder faszinierend, dass gerade die SPD, die Grünen und die PDS gegen ihre eigene Klientel (der kleine Mann, die Arbeiter, usw.) kämpfen.
Bei der SPD sind die Ergebnisse entsprechend… Und die Grünen sind nur (bis jetzt…) geschont, weil sie schon längst ihre Klientel geändert haben. Ihre Klientel sind jetzt reichere, ältere Gesundheitsapostel und Öko-Gutmenschen, die früher den ganzen Tag Auto gefahren sind und jetzt – da sie es nicht mehr können oder brauchen – plötzlich dagegen sind. Leute, die langsam spüren, dass das Ende immer näher rückt und meinen, wenn man Allen alles verbieten würde, dann könnten sie ein paar Jahre mehr leben, weil ja alles so „gesund“ wird.
Zum Schluss, als Info:
- Rauchen ist schön, gemütlich und macht Spaß.
- Raucher wollen rauchen, (auch im Untersuchungshaft), sonst wären sie ja Nichtraucher, was sie aber nicht sind!
- Man muss nicht alles verstehen, aber dass die Menschen und ihre Bedürfnisse, Meinungen, Vorlieben usw. sehr unterschiedlich sind, das sollte man schon verstehen. Und als zivilisierter Mensch auch akzeptieren können.
- Ungefährlich ist nichts in dieser Welt, aber es gibt viele, viele Sachen, die deutlich gefährlicher als Rauchen sind (Fanatismus zum Beispiel). Da rauche ich lieber eine. Zum Glück bin ich nirgendwo eingesperrt…
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Zum Lebenserhalt ist Essen und Trinken unbedingt notwendig und keine Zigaretten!
@ blaudunst
Zitat:
……… aber die normalen Bedürfnisse sollen diesen Menschen nicht “verboten” werden.
Für ein Raucher ist eine Zigarette (besonders in schwierigen Situationen) mindestens genau so wichtig wie essen oder trinken.
Zitat Ende!
Wenn jetzt dieser „Untersuchungshäftling“ nicht in der Zelle 912 des Münchner Polizeipräsidiums eingesperrt ist sondern frei rum läuft und wegen Geldmangel auch keine Zigarette zum Rauchen zur Verfügung hat, dann schlägt er bestimmt einen Menschen nieder um an dessen Geld zu kommen.
Essen und Trinken bekommt er ja in der Zelle.
Bei einer Essensausgabe, einer so genannten „Tafel“, bekommt er auch keine Zigaretten zugeteilt, da diese nicht zu der Notwendigkeit zum Lebenserhalt gehören.
Selbstverständlich darf er nicht geschlagen werden auch wenn er nervt. Dafür sollten andere Maßnahmen ergriffen werden.
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Der gehört ordentlich bestraft!
Ich hoffe, dass unsere Justiz noch unabhängig ist und diese Untat entsprechend bestraft. Es reicht doch, dass man die Leute einsperrt (zu Recht oder zu Unrecht), aber die normalen Bedürfnisse sollen diesen Menschen nicht “verboten” werden.
Für ein Raucher ist eine Zigarette (besonders in schwierigen Situationen) mindestens genau so wichtig wie essen oder trinken. Und eingesperrte Menschen grundlos zu schlagen, nur weil man “der große Polizist” ist, ist eine Unverschämtheit.
Dafür bezahlen wir Steuer für unsere “Freunde und Helfer” bestimmt nicht!
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