Wirte kämpfen gegen das Rauchverbot

Wird Saarbrücken zum Zentrum des Widerstandes?

Im Saarland ist ein breites Bündnis entstanden, welches sich gegen die von der Landesregierung geplante massive Verschärfung des Rauchverbots wendet. Wie die Gründer Charly Fuhrmann und Sabine Dewies mitteilten, will das Bündnis in den kommenden Wochen für Unterstützung in der Bevölkerung werben. Ziel ist ein Volksbegehren gegen die Gängelung und den Verbotswahn der neuen Landesregierung. Mit im Boot ist auch der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga).

Um im Saarland ein Volksbegehren zu starten, muss ein ausgearbeiteter Gesetzesentwurf zugrunde liegen. 5.000 Stimmberechtigte sind erforderlich, um ein Volksbegehren einzuleiten und ein Fünftel der Stimmberechtigten, also knapp 170.000 Menschen, müssen es unterstützen.

Gudrun Pink, Präsidentin des Dehoga Saar, plant, bis zur Anhörung des geplanten neuen Rauchverbotes im Landtag die Wirte zu befragen, wie es um Arbeitsplatzverluste und Einnahmerückgänge bestellt ist. Derzeit geht Pink davon aus, dass das neue Rauchverbot etwa 1.000 Arbeitsplätze kosten wird. Auch haben, so Pink, viele Wirte auf Grund des alten Rauchverbots in Abtrennungen investiert, die nach dem neuen, von den Grünen vorangetriebenen Rauchverbot, sinnlos werden würden.

Sabine Dewies sagte bei der Vorstellung des Bündnisses, die saarländischen Grünen gingen mit einem “missionarischem Übereifer” zu Werke. Die Behauptung des Grünen-Chefs Hubert Ulrich im Landtag, die Menschen im Saarland müssten in den Lokalen “zwangsweise mitrauchen” sei nichts weiter als Populismus. “Niemand muss im Saarland zwangsweise mitrauchen”, so Dewies, aber durch den Verbotswahn der Grünen stehen Existenzen und die saarländische Kneipenkultur auf dem Spiel.

Bereits im Juni 2008 gingen die saarländischen Wirte gegen das Rauchverbot auf die Straße (Rauchen-Bayern berichtete, siehe obiger Link). Damals unterstützte die FDP noch die Wirte. Der gesundheitspolitische Sprecher der FDP, Manfred Baldauf rief damals noch die Wirte auf, an der Kundgebung teilzunehmen. Wörtlich sagte er damals: “Mobilisieren Sie so viele Leute wie möglich und nehmen Sie sowohl an dem Marsch als auch an der Kundgebung teil. Dies ist Ihre Möglichkeit, nachhaltig für Ihre Rechte einzustehen und Ihre Kritik an der derzeitigen Situation deutlich zu machen. Wir als FDP-Fraktion stehen für unternehmerische Freiheit, Wettbewerb und Selbstverantwortung und werden uns für diese Werte auch zukünftig nachhaltig in Gesellschaft und Politik einsetzen.”

Wie schnell sich die saarländische FDP von den Grünen korrumpieren ließ, sieht man heute, wo die saarländische FDP den Verbotswahn der Grünen aus reinem Machtkalkül unterstützt. Die vor einem Jahr noch propagierte “Selbstbestimmung” und “unternehmerische Freiheit” hat die FDP auf dem Altar der Anbiederung an die Grünen geopfert.

Beliebtheit: 2% [?]

Ähnliche Beiträge:

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:

  1. Erneute Demo Lübecker Wirte Nach dem Erfolg der letzten Demonstration von Lübecker Wirten im Februar 2008, an der sich etwa 200 Gastronomen beteiligt hatten...
  2. Bürger demonstrierten gegen Rauchverbot und Gängelung Etwa 700 bis 800 Menschen (nach anderen Angaben waren es mehrere tausend) kamen trotz des Kaiserwetters nach München zur Bavaria,...
  3. Grüne machen totales Rauchverbot zu Bedingung einer Koalition Die Prohibitionisten der Grünen / Bündnis 90 machen ein totales Rauchverbot zur Koalitionsbedingung im Saarland. Dieses totale Verbot soll nach...
  4. Demonstration gegen Rauchverbote Hamburgs Wirte machen mobil: Am 9. Dezember will ein Protestbündnis in einem großen Demonstrationszug vom Heiligengeistfeld zum Rathaus ziehen. Dort...
  5. Mehr als 2.000 Gastwirte demonstrieren gegen Rauchverbot Mehr als 2.000 Gastronomen aus ganz Niedersachsen haben heute in Hannover für eine Änderung des Rauchverbots demonstriert. Aus allen Teilen...
  6. Volksbegehren gegen Rauchverbot ist zugelassen Die “Initiative Genuss Berlin” hat es erst einmal geschafft. Das Volksbegehren (Rauchernews berichtete) gegen das Berliner Rauchverbot musste vom Senat...
  7. Großes Bündnis gegen totales Rauchverbot Nicht weniger als 16 Hamburger Verbände und Institutionen haben sich zu einem Aktionsbündnis “gegen das absolute Rauchverbot” in gastronomischen Betrieben...

4 Kommentare

  1. Blaudunst

    Die Realität ist das, was wir daraus machen….
    1) Glaube keiner Statistik, die Du nicht selber gefälscht hast… Ich gehe von einem Raucher-Anteil von ca. 30% aus.
    2) die meisten Gastronomen sind gegen Rauchverbote, siehe VEBWK. Auch die, die ein rauchfreies Lokal führen wollen, wollen möglichst viele Gäste haben. Das geht aber nicht, wenn 70% der Bevölkerung über 100% der Lokale sich verteilt… Das geht nur wenn es R und NR Lokale gibt, nur dann bleibt die Anzahl der Gäste und der Konsum in etwa gleich, auch wenn anders als früher verteilt.
    Sie wissen genau (auch wenn die Medien was anderes behaupten) was in Irland und sonst wo passiert ist. Und sie werden kämpfen, weil sie nicht Pleite gehen wollen.

    3) es stimmt leider schon, dass diese aggressive, verlogene Antiraucher-Propaganda einige Raucher verunsichert hat. Sie trauen sich nicht mehr laut zu sagen, dass sie gerne rauchen und dass es für sie wichtig ist. Sie müssen aber jetzt nichts laut sagen, nur zum Volksentscheid gehen und “im stillen Kämmerlein” richtig abstimmen.
    Das sollten sie auch tun, sonst werden sie bald als “Untermenschen” abgestempelt und nicht nur bei der Bahn in so einen kleinen “Orange-Quadrat” sich stellen müssen, wenn sie rauchen wollen.

    4) es gibt sicher immer eine “graue Zone” (nicht nur wenn es ums Rauchen geht..): ein paar wollen es lassen, andere fangen gerade an. Erstens sind das nicht viele und zweitens meinen auch nicht alle, die aufhören wollen, dass deshalb keine andere Leute mehr rauchen dürfen! Zum Glück ist das wirklich nicht so schlimm :-)

    5) Die Raucher waren ja beim Volksbegehren gar nicht gefragt, nur die Nichtraucher. Beim Volksentscheid wird das anders sein, da sind alle gefragt.

    6) Die “Realität” ist in diesem Fall nichts Gott-gegebenes, sondern das, was wir daraus machen.
    Die “Verbotskultur” muss nicht akzeptiert werden, wenn wir sie aber akzeptieren, haben wir auch nichts besseres verdient.
    Wir (alle, Raucher und Nichtraucher!) haben jetzt eine sehr demokratische Chance zu sagen, was wir wollen:
    - “Leben und leben lassen” oder andere Menschen ausgrenzen, stigmatisieren, umerziehen und ihnen den Spaß am Leben gründlich verderben.
    - “Liberalitas Bavarie” und “Freistaat Bayern” oder ein totalitärer Staat, der immer mehr Verbote ausspricht, immer öfter seine Bürger als “Verbrecher” sieht und entsprechend überwacht, der die Privatsphäre und die Lebensweise der Menschen regelt und die Freiheit der Bürger massiv reduziert.
    - Zivilisierte Toleranz und vernünftige Kompromisse, die Berücksichtigung aller Interessen und Respekt aller Menschen, auch wenn sie nicht denken und machen was wir für richtig halten, oder Zustände wie im Mittelalter: Absolutismus, Intoleranz, Stigmatisierung und Verfolgung anders Denkenden, “heilige Kreuzzüge”, diesmal im Namen der Gesundheit.

    Das alles wird uns jetzt nicht von irgendwelchen Politikern, die wir nicht mögen, aufgezwungen, wir können mal ausnahmsweise selber und direkt sagen, was wir wollen.

    Wenn wir das Mittelalter für uns als richtig bestätigen, dann haben wir auch nichts besseres verdient, dann müssen wir in Zukunft auch im Mittelalter leben.
    Das nächste Verbot kommt bestimmt, und die folgenden auch (Alkohol, gefährliche Sportarten, “ungesundes” Essen und zu dick sein, Autofahren ohne besondere Genehmigung, Versammlungen ohne “ganz besondere” Genehmigung, zensiertes Internet für Erwachsene usw., usw.).

    Das Rauchverbot war nur der Anfang, ein “Experiment” um zu sehen, wie weit man gehen kann. Wie gründlich man das Volk verblöden kann, damit es seine Freiheiten “freiwillig” abgibt, ganz ohne Diktatur, Militär und Morddrohungen… nur mit massiver Propaganda. Wie läuft das HEUTE, wenn eine Mehrheit gegen eine Minderheit aufgehetzt wird und gegen sie abstimmen soll… besser als früher oder genau so?

    Diese Fragen sollen wir beim Volksentscheid beantworten. Es geht doch nur um das absolute Rauchverbot, ohne Ausnahmen? Theoretisch ja, praktisch geht es um viel mehr…

    Und die Bayern haben die Ehre, den Anfang zu machen. Mit Signalwirkung, nicht nur für andere Bundesländer sondern auch für die nächsten Verbote, die schon in den Schubladen warten.

    Je mehr man bergab geht, desto unwahrscheinlicher wird es, den Gipfel zu erreichen…


    Kommentarbewertung: Gefällt mir oder Gefällt mir nicht: Thumb up 0 Thumb down 0 (0) Momentan ist die Bewertung wegen Manipulationen von militanten Antirauchern nur für registrierte Benutzer möglich.
  2. Adam

    Die Reinkarnation von Adam Ries errechnet …… http://de.wikipedia.org/wiki/Adam_Ries
    Leute, von den 9 360 813 stimmberechtigten Bürgern in Bayern haben 1 298 746 davon mit ihren Unterschriften auf den Rathäusern bei dem Volksbegehren für einen Nichtraucherschutz in allen öffentlich zugänglichen Orten dieses zu einem Erfolg geführt und somit einen Volksentscheid in Bayern über das Thema Nichtraucherschutz, was einem Rauchverbot gleichkommt, erreicht.
    Von den benötigten mindestens 10% der Unterschriften aller Wahlberechtigten wurde mit 13,9% das Soll übererfüllt.
    Lt. dem Bayerischen Landesamt für Statistik leben in Bayern 12 519 700 Einwohner, wovon (2006) 25,6% als Raucher in einem Alter mit über 15 Jahre zu rechnen sind.
    Nachzusehen bei dem Statistisches Bundesamt, Leben in Deutschland — Ergebnisse des Mikrozensus 2005, Seite 65 und so übernommen von
    http://www.forum-rauchfrei.de/aktuelles/mikrozensus_rauchgewohnheiten_2005_6.pdf
    5. Seite, Schaubild 41.
    Wenn man jetzt die Jugendlichen unter 18 Jahre, im nicht wahlfähigen Alter weg rechnet und zudem den Rückgang der rauchenden Bevölkerung allgemein betrachtet, sind mit tatsächlichen theoretischen Befürwortern für das Rauchen unter 25% zu rechnen.
    Jetzt ziehen wir noch die Raucher von den 25% ab, welche sich ernsthaft des Rauchens „entledigen“ wollen und ein Nichtraucherschutzgesetz als Hilfsmaßnahme ihrer geplanten „Entwöhnung“ betrachten, dann sind im Höchstfall theoretisch noch maximal 20% zur Verfügung, welche sich als Raucher beim Volksentscheid mit ihrem JA gegen ein Rauchverbot aussprechen könnten.
    Und das sind dann umgerechnet 1 872 162 Raucher und Raucherinnen.
    Seid ihr denn tatsächlich der Meinung, daß sich mehr als maximal die Hälfte davon, das wären 936 000 dieser theoretisch gerechneten Raucher und Raucherinnen, bei einer Abstimmung in einem Volksentscheid mit einem JA betätigen?
    Im Gegensatz sind die fanatischen Nichtraucher für ein Rauchverbot auf Grund ihres Erfolges beim Volksentscheid dementsprechend hoch motiviert, daß sie die Zahl der beim Volksbegehren geleisteten 1 298 746 Unterschriften noch um einiges überbieten werden.
    Dazu ist unbedingt zu rechnen, daß eine Großzahl der Gastronomiebetreiber in Bayern, einerseits welche ihre Lokale mit über 75 m2 Gastraumfläche auch weiterhin als Nichtraucherlokal führen müssen und andererseits aber auch die Wirte, welche mit unter der 75 m2 Gastraumfläche ihre Gäste hautsächlich auch mit Speisen bewirten wollen, für ein allgemeines Rauchverbot eingestellt.
    Und zusätzlich dürfen nicht die so genannten Großgastronomen vergessen werden, welche sich mit einem absoluten Rauchverbot an öffentlichen Orten und somit in der ganzen Gastronomie, dann durch die Verhinderung einer „Wettbewerbsverzerrung“ noch einen zusätzlichen Gästeanteil in ihren Gastronomiebetrieben erhoffen.
    Man muß die Realität betrachten und die hat uns gezeigt, daß der Großteil der Raucher und Raucherinnen nicht ihren Arsch hoch bringen, für das erlaubte Rauchen in den Gaststätten einzutreten und dazu sich auf die Rasthäuser zu begeben, ihr NEIN zu einem Rauchverbot zu bekunden.
    Die Überheblichkeit einiger „heiliger Krieger“ für und mit ihrem Kampf gegen das Rauchverbot hat uns doch schon beim Volksbegehren gezeigt und bewiesen, was sie auf die Beine bringen, nämlich nicht viel, besser gesagt NICHTS.
    Auch die meisten der Wirte, welche durch ein absolutes Rauchverbot in ihren Gaststätten mit einem dementsprechenden Gästeschwund zu rechnen haben, sitzen wie das Häschen abwartend im hohen Gras der Wiese und verharren in ihren Gedanken versunken der Dinge, irgendwie wird`s schon weiter gehen.
    Viele der Raucher und Raucherinnen sind auch der Auffassung, wenn in der Gaststätte nicht mehr geraucht werden darf und wir zum Rauchen vor die Türe raus gehen müssen, dann hat dies den einen Vorteil, ich rauche auf Grund dessen weniger, spare mir damit Geld und schone zudem noch meine Gesundheit. Und wenn ich mir dabei eventuell sogar das Rauchen abgewöhnen kann, dann komme ich noch dazu aus dem in der öffentlichen Meinung propagiertem asozialen Abfeld raus.
    Und wenn jemand von den Rauchern mit der „großen“ Unterstützung der toleranten Nichtraucher rechnet, wird er sich da als getäuscht sehen müssen. Die toleranten und moderaten Nichtraucher werden sich zwar nicht mit einem JA für das Rauchverbot auf den Rathäusern aussprechen, aber auch nicht für/mit ein/em NEIN sich extra auf die Rathäuser begeben, zumindest die Wenigsten davon. Schließlich ist es ja die Sache der Raucher und sie werden schon für ihr eigenes Interesse eintreten und sich darum kümmern.
    Das ist Fakt und wer den unausweichlich kommenden Tatsachen ungläubig gegenüber steht, den wird die Zukunft eines Besseren belehren.
    Und wer in meiner Rechnung sowie auch in meinem Gedankengang einen Fehler sieht, sollte sich dementsprechend äußern. Ich bin sehr aufnahmefähig und gelehrig, wenn es sich um logische Gesichtspunkte handelt.


    Kommentarbewertung: Gefällt mir oder Gefällt mir nicht: Thumb up 0 Thumb down 0 (0) Momentan ist die Bewertung wegen Manipulationen von militanten Antirauchern nur für registrierte Benutzer möglich.
  3. Blaudunst

    Wir haben es schon!
    Das mit dem Volksbegehren ist bei uns schon von den Fanatikern erledigt worden… Und so bitter auch ist, dass sie bis zu 13,9% der Bevölkerung ausmachen (ich weiß leider nicht, wieviele unterschrieben haben, ohne genau zu wissen was, deshalb “bis zu”), das ist bei weitem nicht die Mehrheit!
    86,1% haben diese Misere NICHT unterstützt, trotz Riesenpropaganda in den Medien, und das ist eine eindeutige Mehrheit!
    Es liegt auch an uns, dass viele vernünftige Leute zum Volksentscheid kommen und mit NEIN abstimmen. Gegen Prohibition und Intoleranz, gegen den “Verbotsstaat Bayern”.

    Was die FDP betrifft: Sie ist leider mal so, mal anders. Schade, ich habe sie auch gewählt.
    Aber wenn sie nicht versteht, warum sie plötzlich so einen Riesenerfolg bei der bayerischen Lantagswahl hatte, dann wird sie in 5 Jahren wieder weg vom Fenster sein. Ihre einzige Chance ist, die Freiheit, das Recht auf Selbstbestimmung und die Toleranz überzeugend zu verteidigen. Mit den paar Leuten, die aus anderen Gründen FDP wählen, schafft sie nicht mal 4% bei der nächsten Wahl. Und die kommt schneller, als man denkt…


    Kommentarbewertung: Gefällt mir oder Gefällt mir nicht: Thumb up 0 Thumb down 0 (0) Momentan ist die Bewertung wegen Manipulationen von militanten Antirauchern nur für registrierte Benutzer möglich.
  4. Frigorist

    Leider sieht die Realität bei vielen Wirten etwas anders aus.
    In Zweiraumgaststätten fühlen sich die rauchenden Gäste oftmals in das Abstellkämmerlein abgeschoben, obwohl deren überwiegende Zahl nun mal als Raucher fungieren.
    Die Nichtraucher, deren Bekannten- und Freundeskreis hautsächlich auch die Raucher beinhalten und von denen die unmittelbare Nähe der Raucher gesucht wird, halten sich überwiegend, ja hauptsächlich in den Rauchergasträumen auf.
    Das Gastzimmer mit der Theke, den Nichtrauchern vorbehalten, glänzt in gähnender Leere.
    Lediglich durchreisende fremde Personen als Nichtraucher benutzen für ihren Aufenthalt in diesen Gaststätten den Nichtrauchergastraum.
    Die Beamten der Ordnungsämter halten sich strikt an die Vorgaben der gesetzlichen Bestimmungen und ordnen diese Handhabe als unbedingt notwendig an, ja wachen strengstens über diese Ausführungsvorgabe.
    Die Wirte resignieren über ihre eigene Machtlosigkeit, für 99% von ihren Gästen die zu früherer Zeit gewohnte Gemütlichkeit schaffen zu können.
    Um eine oftmals daraus entstehende Wettbewerbsverzerrung zu beenden, spielen viele der Wirte mehr oder weniger mit dem Gedanken, bei dem zu erwartenden Volksentscheid für ein absolutes Rauchverbot in ALLEN Gaststätten, sich demzufolge mit einem JA zum Nichtraucherschutzgesetz der Antis zu betätigen.
    Gastwirte mit einer Gastraumfläche von über 75 m2 und somit einem gesetzlich auferlegten schon derzeitigen Rauchverbot für ihre Gaststätten, ist es nicht zu verdenken, wenn sie mit einem JA zum absoluten Nichtraucherschutz, zu einem totalen Rauchverbot in allen Gaststätten entschliessen.
    Selbst wenn die Volksabstimmung von den Antis gewollt scheitern sollte und zu Gunsten der Raucher sich ergibt, ist diesen Wirten trotzdem nicht geholfen. Sie sind und bleiben weiterhin in Zukunft mit dem Rauchverbot in ihren Gaststätten bestraft.

    Zudem muss ich noch hinzufügen:
    Ich komme aus beruflichen Gründen, als Kältetechniker, in sehr vielen Gaststätten rum und so auch mit dementsprechenden Leuten zusammen. Mein Erfahrungsbild zu diesem Thema ist nicht aus der Luft gegriffen, sondern basiert auf vielfach gemachten Beobachtungen und eben demzufolge diesen erfolgten Erfahrungen.


    Kommentarbewertung: Gefällt mir oder Gefällt mir nicht: Thumb up 0 Thumb down 0 (0) Momentan ist die Bewertung wegen Manipulationen von militanten Antirauchern nur für registrierte Benutzer möglich.

Antwort verfassen

What is BrowserID?