Weitere Initiative gegen Verbotswahn der ÖDP

Der Widerstand gegen den Verbotswahn der ÖDP wächst

Das Volksbegehren der ÖDP, welches von immer mehr Menschen ob seines populistischen Begehrens nur noch “Verbotsbegehren” genannt wird, findet immer mehr Kritiker. Nun formiert sich der Widerstand auch in Kulmbach, wo die nichtrauchenden Kreisräte Thomas Nagel, Michael Otte (FDP) und Veit Pöhlmann (parteilos) in einer gemeinsamen Initiative dazu aufrufen, das Verbotsbegehren nicht zu unterstützen. Das berichtete die Frankenpost.

Wie die Politiker ausführen, sind die meisten aller Gaststätten bereits rauchfrei und damit sei das Ziel des Rauchverbotes, welches ja angeblich nur die Nichtraucher schützen wolle, mehr als erreicht. Eine weiter gehende Verschärfung ist nach Auffassung der Politiker eine “totale Entmündigung von Gästen und Wirten” und nichts weiter als populistischer Verbotswahn.

Auf einem Flugblatt mit dem Titel: “Nein zum Volksbegehren Rauchverbot” richten die Kreispolitiker folgenden Appell an die Menschen: “Stoppen Sie die Vernichtung der Vielfalt an Wirtshäusern und Gaststätten. Unterstützen Sie nicht das Volksbegehren Rauchverbot zur Durchsetzung einer völligen Bevormundung der Bürgerinnen und Bürger in Bayern!”

Der parteilose Kreisrat Veit Pöhlmann entlarvt die Fanatiker hinter dem Verbotsbegehren: “Es wird hier eine Stimmung verbreitet, als ob es kein Rauchverbot mehr gäbe. Aber das stimmt nicht. Die meisten Gastwirtschaften sind inzwischen rauchfrei. Damit müssten alle leben können. Warum will man jetzt regelrecht fanatisch noch mehr?” Und weiter: “Jede weitergehende Forderung ist Fanatismus und der ist in jeder Sache von übel”.

Sogar ein Politiker der SPD zeigt Sympathie für die Initiative der Kulmbacher. Der Bezirks- und Kreisrat Wolfgang Hoderlein ist der Überzeugung, dass man das Verbotsbegehren “wegen erwiesenen Irrsinns abblasen” solle. Hoderlein vertritt die Auffassung, dass überall dort, wo man keine Wahlmöglichkeit habe wie zum Beispiel in der Bahn, ein striktes Rauchverbot herrschen sollte, an allen anderen Stellen aber eine Kennzeichnung das einzig Sinnvolle sei. “Und dann sollte man den Markt entscheiden lassen”, so der SPD-Politiker abschließend.

Beliebtheit: 1% [?]

Ähnliche Beiträge:

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:

  1. Verbotswahn-Politiker: Kreuzzug gegen die Mehrheit Die Politik des Verbotswahns treibt seltsame Blüten. Unter dem Deckmäntelchen eines angeblichen Gesundheitsschutzes versuchten in der ARD-Talkshow “Anne Will” (siehe...
  2. Volksbegehren für Verbotswahn der Radikal-Ökos im November Die radikal-ökologische Partei ÖDP hat nun den Termin bekannt gegeben, an dem man sich für das Volksbegehren für mehr Gängelung...
  3. Initiative sucht Helfer für Volksbegehren Die Initiative für Genuss Berlin konnte durch die Mithilfe von tausenden Berliner Nichtrauchern und Rauchern die 1. Stufe des Volksbegehrens...
  4. Kaum Interesse an Verbotsbegehren Das von der ÖDP, einem DVU-Politiker, einem nicht existenten “Bündnis rauchfreie Gastronomie” und ein paar weiteren Befürwortern unsinniger Verbote initiierte...
  5. Auch in der SPD gibt es Widerstand gegen das Volksbegehren der Antiraucher Inoffiziell distanzieren sich viele SPD-Politiker schon lange gegen die von der bayerischen Parteispitze durchgepeitschte Unterstützung des Volksbegehrens für ein totales...
  6. Volksbegehren gegen Rauchverbot ist zugelassen Die “Initiative Genuss Berlin” hat es erst einmal geschafft. Das Volksbegehren (Rauchernews berichtete) gegen das Berliner Rauchverbot musste vom Senat...
  7. Auch Künstler gegen Volksbegehren der ÖDP Mittlerweile sprechen sich auch Künstler offen gegen das von der ÖDP, einem DVU-Politiker und weiteren Befürwortern unsinniger Verbote initiierte Volksbegehren...

4 Kommentare

  1. Genauer Beobachter

    Fanatiker entdecken Rauchen-Bayern
    Die Fanatiker bei Facebook haben Rauchen-Bayern entdeckt. Zwar verstehen sie nicht, was hier geschrieben wird, wie sollten sie auch. Wer so dumm ist und eine radikal-ökologische Lügenpartei zu unterstützen, der hat bei der Verteilung der Intelligenz halt nicht “Hier!” geschrien. Das hat er dann bei der Verteilung von Fanatismus, Irrsinn und Hass getan.
    Es ist erschreckend, dass Menschen im 21. Jahrhundert noch Verhaltensmuster aufweisen, die man eigentlich seit 80 Jahren glaubte überwunden zu haben. Ekelhaft sind sie, diese Öko-Faschisten die mit DVU-Leuten gemeinsame Sache machen.


    Kommentarbewertung: Gefällt mir oder Gefällt mir nicht: Thumb up 2 Thumb down 0 (+2) Momentan ist die Bewertung wegen Manipulationen von militanten Antirauchern nur für registrierte Benutzer möglich.
  2. ella

    Jaja, der Herr Pöhlmann!
    Als Bürgermeisterkandidat in Thurnau erfolglos, mittels Parteiausschlussverfahren aus der SPD geflogen und selber Gastwirt – und jetzt sucht er wohl neue Profilierungsmöglichkeiten als Raucherlobbyist. Da fällt mir nix mehr ein. Wers nicht glaubt: Einfach mal den Namen googeln…steht auch alles in der Frankenpost bzw. br-online….


    Kommentarbewertung: Gefällt mir oder Gefällt mir nicht: Thumb up 0 Thumb down 0 (0) Momentan ist die Bewertung wegen Manipulationen von militanten Antirauchern nur für registrierte Benutzer möglich.
  3. Frigorist

    Erfolgreich zu erwartendes Volksbegehren – zu befürchtender Volksentscheid!
    Die Initiatoren des Volksgehrens betätigen sich als „Tiefstapler“ um die Motivation ihrer Anhänger in den letzten Tagen der verbleibenden Eintragungsfrist noch dementsprechend zu erhöhen.
    Da nur etwas mehr als ein Drittel der ca 2 000 Gemeinden in Bayern ihre Zwischenergebnisse weiter gegeben haben, es sollte sich dabei um derer ca 770 Gemeinen handeln, besteht durchaus die Möglichkeit, dass der „Überhang“ (der über die erforderlichen 10%) bei so manchen Gemeinden die „Defizite“ der anderen Gemeinen durchaus auszugleichen vermag.

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Initiatoren des Volksgehrens bewusst die abgegebenen Unterschriften in der Öffentlichkeit gegenüber fälschlicher Weise hoch setzen, da dann damit zu rechnen ist, mit einem „falschen sich in Sicherheit zu wiegen“ die weitere, noch erforderliche Motivation ihrer Anhänger zu unterbinden. So dumm sind die Antis nicht !
    Was ich Anfangs für vollkommen unmöglich gehalten habe, von 40 000 (der benötigten 25 000) Unterschrifteneintragungen in den Listen auf über 900 000 einzutragenden Unterschriften auf den Rathäusern zu kommen, wird nun aus der Sicht der Raucher und Raucherinnen zur bitteren Realität werden.
    Nur der Dummheit der Raucher/innen sowie auch der Rauchervereinigungen ist es zuzurechnen, dass auf Grund der mir unverständlichen Untätigkeit derselben, dieser Erfolg der Antis überhaupt möglich war/ist.
    Und auf Grund der dummen Überheblichkeit der Raucher/innen (uns können doch die Antis nicht ans Knie ficken) ist es nicht mehr auszuschliessen, dass bei einem zu erwartenden Volksentscheid die Antis auch einen weiteren Erfolg durchsetzen.
    Wir Raucher/innen sind halt nun mal „nur“ ein Anteil der Bevölkerung von 25 bis max. 30% in Bayern und wenn man die moderaten und toleranten Nichtraucher/innen mit dazu rechnet, kommt man vielleicht auf eine Zahl von 50%, welche sich für ein NEIN zum absoluten Rauchverbot „hergeben“.
    Lt. meinen gemachten Erfahrungen haben sogar Raucher bei dieser Aktion ihre Unterschrift geleistet in dem Hinblick, durch ein zu erreichendes absolutes Rauchverbot in der Öffentlichkeit der Gastronomiebetriebe ihren eigenen Zigarettenkonsum verringern zu können, was einerseits ihrer Gesundheit dienlich ist und andererseits eine dementsprechende Kosteneinsparung bei dem Konsum von Tabakwaren bedeuten würde.
    Auf dieses Ergebnis kommt man insofern, wenn man sich selbst eingehendst mit der „Materie“ befasst und nicht nur gegenseitig (wie von vielen Seiten geschehen) zum Kampf gegen das absolute Rauchverbot „hoch schaukelt“ und „hoch peitscht“ und in die Praxis umgesetzt, nichts unternimmt.
    Zusätzlich kommt noch die Einstellung der „Nichtraucher – Gastwirte“ und Grossgastronomen, welche aus Gründen der „Wettbewerbsverzerrung“, was nichts anderes bedeutet als die „Liquidierung“ der kleinen Raucherkneipen als lästige Konkurrenz, für ein totales Rauchverbot in der Gastronomie eingestellt sind.
    Und die Parteien welche sich ursprünglich aus Gründen des „Wählerstimmenfangs“ für die Raucher/innen ausgesprochen haben begehen jetzt einen „Rückzieher“ in Sachen „freies Rauchen für freie Bürger“, da es angeblich „unschicklich“ ist, sich für das Rauchen und gegen den überwiegenden Volkswillen (was der kommende Volksentscheid aufzeigen wird) einzusetzen.
    Ich hoffe nur, dass sich meine Befürchtungen am Ende als eine „Schwarzmalerei“ herausstellt, denn ansonsten wird’s für uns Raucher/innen zapfenduster und es wird eine verdammt „ungemütliche“ Zeit kommen.
    Fazit ist, wir Raucher/innen haben die „Pharmamaffia“ mit ihrem Einfluss und ihrer Macht vollkommen unterschätzt und bekommen nun für unseren „Dornröschenschlaf“, wie es nun aussieht, die Quittung.
    Aber früher oder später hätte uns Raucher/innen die EU das „beschert“, was wir dem Anschein nach in der näheren Vergangenheit mit unserem zu wenig getätigten Kampf verschlafen haben, nämlich eine vollkommen rauchfreie Gastronomie auf Grund des zu erwartenden totalen Rauchverbots.


    Kommentarbewertung: Gefällt mir oder Gefällt mir nicht: Thumb up 1 Thumb down 0 (+1) Momentan ist die Bewertung wegen Manipulationen von militanten Antirauchern nur für registrierte Benutzer möglich.
  4. Heikki Ott

    Erfreulich für die SPD
    daß mal ein Politiker auf Höhe des Wählers denkt. Hierüber sollten sic mal die Parteioberen Gedanken machen, wenn sie wieder mal grübeln, wohin ihre Wähler gelaufen sind.

    Apropos Bahn, Was spricht dagegen, an jeden Zug 1 Raucherwaggon zu koppeln, so wäre der NR weiterhin geschützt vor dem “pöhsen Passivrauch” und die Bahn hätte um 30 % mehr Geschäft. Aber so weigere ich mich wie viele andere, dieses eigentlich umweltfreundliche Verkehrsmittel zu nutzen


    Kommentarbewertung: Gefällt mir oder Gefällt mir nicht: Thumb up 2 Thumb down 0 (+2) Momentan ist die Bewertung wegen Manipulationen von militanten Antirauchern nur für registrierte Benutzer möglich.

Antwort verfassen

What is BrowserID?