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Pläne für EU-weites Rauchverbot gescheitert

Donnerstag, 26. November 2009, 17:58

Ein EU-weites Rauchverbot ist vorläufig vom Tisch

Laut einer Meldung des Pressedienstes “ddp” sprach sich unter anderem die CSU im europäischen Parlament gegen die geplanten EU-Regelungen zu Rauchverboten aus (Rauchernwes berichtete). Die CSU-Europaabgeordnete Anja Weisgerber soll laut der Meldung gesagt haben: “Mir leuchtet nicht ein, warum der Nichtraucherschutz in Lappland und Andalusien in jedem Detail einheitlich von Brüssel aus vorgeschrieben werden muss.”

EVP-Vizefraktionschef Manfred Weber betonte, man wolle zwar einen “abgewogenen und effizienten Nichtraucherschutz”, man wolle diesen aber nicht über die EU. Das Thema gehöre, so Weber, in die Hand der Länder, weil diese näher an den Menschen seien. Wie weit weg die CSU mittlerweile vom Menschen ist, musste die Partei schmerzlich bei den letzten Wahlen erfahren, wo sie vom Volk unter anderem wegen ihres unsinnigen “härtesten” Rauchverbots massiv abgestraft wurde.

Das Europäische Parlament hat in einer heute angenommenen Entschließung die Forderung gestrichen, dass die Kommission Regelungen für ein generelles Rauchverbot in geschlossenen Räumen in Arbeitsstätten, in öffentlichen Räumen und im öffentlichen Transport erlassen soll. Laut CSU-Präsidiumsmitglied Weber geschah das hauptsächlich auf Druck der EVP, in der auch die CSU europäisch organisiert ist.

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5 Kommentare

  1. Fleks

    Schätzungen?
    EU-Schätzungen = WHO-Schätzungen = “Schätzungen” von Wissenschaftlern, die von den Medizinal-Giganten bezahlt werden!


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  2. Claudia

    Passivrauchmärchen
    Wer an das Passivrauchmärchen glaubt, der glaubt auch daran, dass Onanieren blind macht.
    http://www.neues-vom-schelm.de/_3301.html


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  3. alfi

    Fantasy
    Passivrauchtote in der EU gesamt: 2.800
    Abzgl. Passivrauchtote in D: 3.301
    = Passivrauchtote in der Rest EU – 501 (!)

    Das sind dann wahrscheinlich so genannte Paasivrauchzombies, die weiter umherirren müssen, bis Sie die Liebe zu einem Raucher- oder einer Raucherin sterben lässt. Noch mehr Märchen auf Lager? Nur zu, ist gerade schick!


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  4. Adriana Büchler

    EU-Parlament für europweiten Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz
    Das EU-Parlament macht Druck: Die Kommission soll ein Gesetz für einen vollen Nichtraucherschutz am Arbeitsplatz ausarbeiten. Die Mehrheit der EU-Bürger würde das wohl unterstützen.
    Die Europaabgeordneten im EU-Parlament in Strassburg stimmten am 26.11. mit großer Mehrheit (520 stimmten für die Entschließung, 53 dagegen, 45 enthielten sich der Stimme) für eine Resolution ab, in der sie die EU-Kommission zum Handeln auffordern.
    Die Europäische Union bastelt schon seit längerer Zeit an einem umfassenden Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz, was den Schutz der Arbeitnehmer in der Gastronomie natürlich einschließt.
    Den letzten Vorstoss in Sachen qualmfreie Umgebung unternahm die Kommission im Juni dieses Jahres. Die Behörde empfahl den Mitgliedsstaaten, einen Schritt weiterzugehen und das Rauchen in allen geschlossenen Räumen, also auch in Kneipen, Taxis oder Aufzügen, einzuschränken. Bei ihrem Vorstoss können die Abgeordneten auf den Rückhalt der europäischen Bürger vertrauen. Eine Eurobarometer-Umfrage vom vergangenen März fand heraus, dass 70 Prozent der EU-Bürger Nichtraucher sind. 81 Prozent der Befragten befürworteten ein umfassendes Qualmverbot am Arbeitsplatz, in Restaurants und Bars. So ist EU-Schätzungen zufolge der Genuss von Tabak für jeden vierten Krebstoten verantwortlich. Im Jahr 2002 seien 2800 Nichtraucher gestorben, weil sie tagtäglich Zigarettenrauch ausgesetzt waren.


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  5. Manfred Büchler

    FALSCHMELDUNG
    Ihr Kommentar gibt nicht den richtigen Sachverhalt wider. Siehe Presseaussendung des Europäischen Parlaments: http://www.europarl.europa.eu/news/expert/infopress_page/066-65218-327-11-48-911-20091124IPR65217-23-11-2009-2009-false/default_de.htm


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