Frankreich: Fanatismus gegen Raucher immer irrer

Serge Gainsbourg erhitzt die Gemüter in Frankreich

Seit dem Jahre 1991 verbietet das “Loi Evin” in Frankreich jede Werbung für Tabakprodukte, sei sie direkt oder indirekt. Dies führte bereits dazu, dass 2.000 Filmplakate, die auf eine Ausstellung über den französischen Meisterkomiker Jacques Tati hinwiesen, vernichtet wurden (Rauchernews berichtete). Damals wurde die Pfeife, ein Markenzeichen von Tati, mit einem Windrad retouchiert.Jetzt traf es einen weiteren französischen Künstler, den man sich nicht ohne Zigarette vorstellen konnte: Serge Gainsbourg. Mit Hinweis auf das “Loi Evin” haben es die Pariser Verkehrbetriebe abgelehnt, Plakate für den Film “Gainsbourg, vie héroique” von Joann Sfar aufzuhängen.

Dieser Fanatismus ging sogar dem “nationalen Komitee gegen den Tabakmissbrauch (CNCT) zu weit. In einer Presseerklärung ließ das CNCT folgendes verlauten: “In erster Linie war Serge Gainsbourg nicht Raucher, sondern Dichter und ein genialer Musiker. Wir wahren alle sein stets in Rauchschwaden gehülltes Antlitz im Gedächtnis, und in der Tat wäre es schwierig, sich eine Darstellung seines Lebens vorzustellen, die diese Dimension seiner Persönlichkeit verbergen wollte”. Man schiebt den Pariser Verkehrbetrieben also den Schwarzen Peter zu.

In Frankreich regt sich allerdings langsam der Widerstand gegen die Fanatiker der Tabakkontrolle. Das Magazin “Nouvel Observateur” sprach von “Zensur” und nannte den Wahn gegen den Tabak eine “kindische Mentalität”. Auch der Filmverleiher Universal beschwerte sich, dass die Pariser Verkehrsbetriebe die einzige Institution gewesen sei, die das Plakat abgelehnt hätte.

Serge Gainsbourg war starker Raucher. Man sagte ihm nach, er habe täglich neun bis elf Schachteln Gitanes ohne Filter geraucht. Überliefert ist von ihm der Satz: “Ich höre alle fünf Minuten mit dem Rauchen auf”. In Deutschland wurde Gainsbourg durch den Titel “Je t’aime… moi non plus” mit Jane Birkin, mit der er lange Zeit liiert war, bekannt. Viele Radiosender zensierten damals dieses Lied. Der Song war sogar der vatikanischen Zeitung “Osservatore Romano” einen Kommentar wert. Das deutlich zu hörende lustvolle Gestöhne in dem Song bezeichnete die katholische Kirche als “beschämende Obszönität”.?

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6 Kommentare

  1. snoopy

    Nichts Neues von der Raucher/Nichtraucherfront, wie ich der Snoopy als Frontberichterstatter festste
    Vorige Woche war ich in Wolnzach und bin dort in eine Kneipe eingekehrt.
    Von einigen Einheimischen dort habe ich am Stammtisch sitzend so nebenbei in Erfahrung gebracht, daß es in Wolnzach einige wenige Leute gibt welche vor einiger Zeit eine Partei gegründet haben, welche Bayern als zukünftigen eigenen selbstständigen Staat aus der Bundesrepublik raus haben wollen. Diese Leute befürchten, wie man nämlich so als Gerücht hört, einen Bürgerkrieg in Deutschland zwischen Rauchern und Nichtrauchern und sie wollen Bayern aus diesem befürchtenden zukünftigen Krieg in Deutschland heraus halten.
    Und wie es bei Gerüchten immer so befürchtet wird – „irgend etwas bleibt immer dran hängen!“ – ist man sich nicht ganz sicher, handelt es sich dabei nur um einige Spinner oder einfach nur um einige „überängstliche Menschen“.
    Im Gästebuch des VEBWK in dem einige dieser Personen von sich und einer gewissen Partei immer wieder periodisch die Rede machen, wird ja trotzdem jetzt schon laufend von einem Kampf so hochtrabend gesprochen.
    Aber so „blutig“ wie diese gewissen Personen vom Gästebuch des VEBWK immer tun, wird der Kampf auch in weiterer Zukunft schon nicht werden. Denn genau diese Personen vom Gästebuch des VEBWKs kämpfen ja schon seit 2 Jahre und länger (wenn auch mitunter einmal bei einem kurzzeitigen „Kampftruppenwechsel“) und man hat noch von keiner der beiden gegnerischen Seiten von Verletzten oder gar Toden (Gefallenen) gehört.
    Es darf sich hauptsächlich nur um ein Propagandamanöver handeln und der Gegner von den VEBWKlern, die Antis, hat aus Erfahrungen (wie beim Bürgerbegehren) demnach schon längst erkannt: „Bellende Hunde beißen nicht!“
    Und in der bayerischen politischen Parteiengeschichte wird es nach weiteren 40 Jahren einmal heissen: „Und so bellen sie heute noch immer und bei den Landtagswahlen „krebsen“ sie immer noch bei einem Prozent der bayerischen Wählerstimmen rum!“

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    • Frigorist

      Snoopy als (selbsternannter) Frontberichterstatter hat sich von den Antis schon viel abgeschaut und dabei allerhand von denen gelernt, was Falschinterpretationen anbelangt.
      In Wolnzach wurde nicht eine Partei gegründet, sondern ein Kreisverband einer bereits bestehenden Partei, welche sich die Verurteilung des gesetzlichen Rauchverbotes auf ihre Fahnen geschrieben hat.

      Hier einige Links zur Beweisbekräftigung:

      http://landesverband.bayernpartei.de/2009/rauchen-erlaubt#more-372
      http://landesverband.bayernpartei.de/2009/nein-zum-rauchverbots-begehren#more-446
      http://landesverband.bayernpartei.de/2009/rauchverbot-abstimmung-mit-den-fusen-statt-verordnungswahn#more-592
      http://landesverband.bayernpartei.de/2009/bayernpartei-will-pragmatische-losung-beim-rauchverbot#comments
      Die Studie bei „Nichtraucherschutz Bayern“
      Warum wir gegen ein totales Rauchverbot sind – Antworten auf häufig gehörte Gegenargumente.
      Bayern sagt Nein
      http://landesverband.bayernpartei.de/2010/rauchverbot-oder-kinderschutz-in-festzelten#more-739
      http://landesverband.bayernpartei.de/2010/volksentscheideine-analyse#more-792
      http://landesverband.bayernpartei.de/2010/die-buerger-haben-entschieden#comments

      Anscheinend ist er, dieser Snoopy da nicht in irgendeine Kneipe in Wolnzach eingekehrt, sondern hat sich in der Kantine der psychiatrischen Klinik aufgehalten, wobei er nicht mit wie von ihm bezeichnete Einheimische ins Gespräch gekommen ist, sondern mit Patienten dieser psychiatrischen Klinik.
      Aus welchem Grund er einen Besuch in dieser Klinik tätigte und wem abstattete (einer Person aus seinem Verwandten- oder Bekanntenkreis), spielt dabei jetzt hier in keinster Weise eine grosse Rolle.
      Anders kann ich diesen von ihm getätigten „Bericht“ nicht verstehen und er ist auch nicht zu verstehen.
      Zurückkommend auf diese besagte Partei, es handelt sich um die Bayernpartei und um die Gründung eines Kreisverbandes Pfaffenhofen a.d. Ilm/Schroppenhausen, bei der ich selbst auch zugegen war.
      Und die Bayernpartei ist eine der wenigen Parteien in Bayern, welche sich für die freie Entscheidungbefugnisse der Wirte über ihre eigenen Lokale und die deren Gästeklientel als Raucher/innen oder Nichtraucher/innen einsetzt (siehe oben gesetzte Links).
      Und wenn man das ins Lächerliche zieht und mit einem zu verhindernden „blutigen“ Bürgerkrieg in Verbindung bringt, dann fehlts schon weiter.
      An der (von diesem Snoopy genannten) „Raucherfront“ im Kampf gegen das Rauchverbotsgesetz benötigt man Leute mit Hirn und Verstand und solche Personen wie dieser Snoopy mit seinem Fehlbestand in dieser Hinsicht, ist mit dem irreführenden Schmarrn den er in die Welt setzt, mehr ein Hindernis dabei.

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      • Ich muß mich beim Frigorist hier bedanken daß er mit seinem Beitrag einiges klargestellt hat. Es gibt nur noch wenige Leute welche in diesem Djungel überhaupt noch durchblicken. RESPEKT

        Ich habe mir in den letzten zwei Jahren die Schuhsohlen abgelaufen und den Mund wundgeredet und keiner hat richtig zugehört. Ich habe alle Politiker zu unserem Pilotprojekt eingeladen, ja alle persönlich angeschrieben, viele auch persönlich bei Ihren Politischen Veranstaltungen besucht, unter anderem damals auch Stoiber und zuletzt erst Herrn Gesundheitsminister Dr. Söder in Grafing bei einer Senioren Veranstaltung. Nach dem Gespräch nahm auch er sich meinen dicken Leitz Ordner mit meinen Unterlagen mit, und meinte er ruft mich dann an. Ich warte noch, aber es ist erst drei Wochen her. Die Einzigen Politiker welche uns besucht haben waren Tobias Thalhammer MdL der FDP und die Christa Stewens Landtagsabgeordnete, Staatsministerin a.D. der CSU.
        Die beiden haben uns im Frühjahr 2009 geholfen das zum 1 August 2009 die Innovationsklausel auch verwirklicht wurde.
        Aber seit 2010 will sich keiner mehr mit diesem Thema befassen, denn das Thema ist für die Politiker zu heiß geworden und Sie verbrennen sich nur die Finger, egal wie Sie zu dem Thema auch persönlich stehen möchten.
        Die einzige Partei welche damals wie heute zu dem Thema steht ist die Bayern Partei. Aus diesem Grund bin auch ich schon länger mit dieser Bayern Partei in Verbindung, und wir haben beim letztem Parteitag in Irschenberg beschlossen auch einen Ortsverband der Bayern Partei in Vaterstetten zu Gründen.
        Die Gründungsmitglieder sind bei der Bayern Partei schon gemeldet und die Gründungsversammlung wird in den nächsten zwei Wochen folgen.
        Termin wird sobald bekannt hier veröffentlicht.
        Danach beginnt unser Kampf gegen den Verbotswahn

        FREIHEIT FÜR BAYERN

        Gesundheitsschutz JA – Freiheit & Toleranz JA – reiner Verbotswahn – NEIN DANKE
        – Wir fordern die Innovationsklausel – JA zur Innovationsklausel

        “Wenn in meinem Lokal weniger Schadstoffe gemessen werden als in einem Nichtraucherlokal ohne Filteranlagen und die gemessenen Werte weit unter den Grenzwerten der Arbeitsstättenverordnung liegen, erfülle ich die Vorgaben des Nichtraucherschutzgesetzes, obwohl bei mir geraucht werden darf” das kann mann nicht verbieten!!!!!

        siehe dazu auch: http://www.rauchernews.de/news/2008/07/24/tuv-studie-beweist-totales-rauchverbot-unsinnig/

        ( Die Bestimmung in § 5 ArbStättV ergänzt die in Anhang Ziffer 3.6 (Lüftung) enthaltene Regelung zur Gewährleistung von ausreichend gesundheitlich zuträglicher Atemluft.
        Der § 5 (1) ist so zu interpretieren, dass der Arbeitgeber im Betrieb vorrangig ein allgemeines oder auf einzelne Bereiche sich erstreckendes Rauchverbot zum Schutz der nichtrauchenden
        Beschäftigten zu erlassen hat. Der Arbeitgeber kann aber auch durch andere Maßnahmen, z.B. geeignete Lüftungsmaßnahmen oder die Einrichtung von gesonderten Raucherräumen,
        den Schutz der nicht rauchenden Beschäftigten erreichen. Die Entscheidung über die erforderlichen Maßnahmen hat der Arbeitgeber im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung zu treffen. )
        ( unter Einhaltung der Grenzwertliste 2008 der Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung, zertifizieren nach BGIA Report 6/2008 Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit.)

        Diese Sondergenehmigung soll auf maximal 20 % der Ortsgastronomie angewendet werden, ehemalige Raucherlokale / Raucherclubs. Damit wäre Versammlungsfreiheit für die 30 % Raucher der Bevölkerung gegeben.
        Damit wird auch gewährleistet das 80 % der Gastronomie ganz Rauchfrei bleibt. Dadurch muß keiner Angst haben dass wieder überall geraucht wird. So etwas nennt man in BAYERN: Leben und Leben lassen……..

        Nur durch diesen Weg wird der Schutz der nichtrauchenden Beschäftigten und aller Gäste in der gewerblichen Wirtschaft vor Gefährdungen durch Passivrauchen umgesetzt.”Nichtraucherschutz”.

        Notfalls mit einem eigenem Volksentscheid was, geht nicht !!!

        Warum wählen wir denn überhaupt dann noch alle vier Jahre eine neue Regierung, wenn doch ein einmal gewähltes Ergebnis anscheinend akzeptiert werden muss????…

        bis Bald

        Übrigens bei uns darf geraucht werden, muß aber nicht, ich bin ja schließlich auch Nichtraucher.

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    • smoki

      diesmal werden es mehr als 1 % das ist so sicher wie das amen in der kirche.

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  2. Österreichische Raucherbewegung

    Auch JP Sratre wagten sie es anzutun!
    SOGAR Jean-Paul Sartre hatten sie gewagt die Zigarette weg zu amputieren. Ja: so weit können sie gehen… und millionen Leute schauen zu… Ist das nicht beängstigend, wie die schafe sich das gehirn waschen alssen? Viele haben immer noch nicht mitbekommen, dass das alles nur schleichwernbung für Zyban udn Chmapix ist, und de Facto pure prohibition ist(unetr wahrung der tabaksteuern freilich!)

    Bin neugierig welche Kulturgruppe man den fanatisierbaren als nächste als Freiwild für verhetzung liefert.. die Dicken? Die BiertrinkerInnen?

    Wäre der weltwiderstand nicht so beispeilhaft gewesen, hätten sie schon die geimpften gegen die nichtgeipmften gehetzt: in Der Schweiz waren sie schon dabei. Jetzt schließen sie die Impfzentren.. nicht nur in der schweiz.

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