Schon wieder Forderung nach Rauchverbot an Spielplätzen

Schon wieder will die Tabakkontrolle das Rauchen unter freiem Himmel verbieten

Schon wieder versucht eine Organisation, die als Sponsor unter anderem die Tabakkontrolle angibt, das Rauchen unter freiem Himmel zu verbieten. Nach dem “Kinderschutzbund” (Rauchernews berichtete) will nun die “Babyhilfe Deutschland” unter fadenscheinigen Begründungen das Rauchen an Kinderspielplätzen verbieten.

Ekkehart Paditz, Boss der in Dresden ansässigen “Babyhilfe Deutschland”, gab an, dass beim “Giftnotruf Erfurt” im Jahre 2007 110 Anrufe wegen verschluckter Zigaretten eingegangen seien. Im Jahre 1997 seien es noch 45 gewesen. Diese Zahl nimmt die “Babyhilfe Deutschland”, die unter anderem vom DKFZ gesponsert wird, zum Anlass, ein bundesweites Rauchverbot an Spielplätzen zu fordern.

Auf den Webseiten des Giftnotrufs Erfurt findet sich keine Statistik, die die Zahlen der “Babyhilfe Deutschland” bestätigen würde. Im Gegenteil, Zigaretten als Vergiftungsursache werden nirgendwo einzeln aufgeführt. Auch der Ort “Spielplatz” wird nur unter “Freizeit im Freien” erwähnt, und dort mit einem Prozentsatz von 6 Prozent, während 75 Prozent der gemeldeten Vergiftungen im Haushalt passieren. Hierbei führen mit weitem Abstand Arzneimittel und Chemikalien.

Man kann also, wie man es von Organisationen, die der Tabakkontrolle nahe stehen gewohnt ist, von Panikmache und Propaganda ausgehen. Selbstverständlich sind 110 Fälle im Jahr, sollte diese Zahl stimmen, 110 Fälle zu viel. Anstatt aber erneut Einschränkungen und Verbote zu fordern, würde es reichen, neben die Bänke an denen die Eltern sitzen, einfach Aschenbecher aufzustellen. Das hat nämlich jahrzehntelang an allen Spielplätzen dieser Welt wunderbar funktioniert.

Dresdens Oberbürgermeisterin Helma Orosz (CDU) hat der “Babyhilfe Deutschland” übrigens für deren Projekt “Rauchfreie Spielplätze” einen Scheck in Höhe von 10.000 Euro überreicht. In Zeiten knapper Kassen muss sich die CDU-Politikerin die Frage gefallen lassen, warum sie die Propaganda und Panikmache von Institutionen, die der Tabakkontrolle nahe stehen, unterstützt. Die 10.000 Euro hätte man sicherlich sinnvoller anlegen können, beispielsweise in Aschenbechern an Dresdner Spielplätzen.

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12 Kommentare

  1. Nurmit

    Herr Weis,
    wenn jemand raucht, heißt das noch lange nicht, dass er die Zigarettenübereste in der Gegend rumwirft. Ich mache das zumindest niemals. Nur muss ich gemeinerweise sagen, dass sie einen ziemlichen Dachschaden haben.

    1. Wenn Kinder Zigarettenkippen essen dann haben sie ein Aufsichts, Geschmacks und Erziehungsproblem. Katzenkötel, langsames Viehzeugs, giftige Pflänzchen Zigarettenstumpen usw werden von Kleinkindern bestimmt nicht bevorzugt vertilgt. Meist schmeckt das nicht und Stumpen schmecken echt scheisse! -Ich denke Sie sollten schon etwas Vertrauen in Ihre Enkelein setzen, dass sie nicht jeden Dreck essen. -der Geschmackssinn hat schon seinen Grund!

    2. Ich hab Empirie. Als kleiner Bub wurde habe ich mich an Feilchen und Ölofenentrußer vergiftet. Uiii grüner Wackelpudding in Folie und nettes Blümchen. In beiden Fällen könnte ich behaupten meine Eltern haben die Aufsichtspflicht verletzt. Natürlich tue ich das nicht. Ich habs gefressen! Später habe ich aus einer 3/4 leeren als Aschenbecher missbrauchten Bierflasche getrunken welche mit wenigstens 10 Stumpen aufgefüllt war… zum Kotzen aber nicht mehr. Dann habe ich einem ökoaktivisten der der Überzeugung war dass eine Kippe 100 Liter Wasser brutalst versäuchen würde vorgefürt, dass ich ohne Probleme 0,5 Liter Wasser mit etwa 10 Gramm Tabak (ein Tag Ziehen lassen) problemlos trinken konnte. Eine halb ersoffene Gehäuseschnecke habe ich aus einem mit mind. 20 Stumpen und Regenwasser gefüllten Aschenbecher gerettet. -Nach ca. 4 Stunden zugegebnermassen ungesunden Verhaltens hat sie sich auf den Weg ins gebüsch gemacht. Dann hab ich auch noch meine Erfahrung mit Kautabak… ja, beim Verschlucken des Suds kanns einem schon zum Brechreiz bringen….mehr aber nicht . Zu guter Letzt habe ich auch Erfahrungen mit Flüssigkeiten für Elektrozigaretten was von der Flüssigkeit her (Liquid) oral eingenommen sowieso der Hammer ist (im negativen Sinne)

    Und der Quark mit der Vagina da hauts mir ja fast den Schalter raus! auch wenn ich nur Secondhand-medizinische Ahnung hab ist die Vagina nur schlecht geeignet um irgendwelche Stoffe in den Körper zu transferieren. Es handelt sich wenn dann bestimmt um eine anale Praxis.

    Ich möchte bestimmt nicht, dass meine kleine Nichte zu einem Kettenraucher wird. Aber wenn Sie mal rauchen sollte, dann werde ich und ihre Eltern sie nicht zu irgendeinem Suchtkrüppel deklarieren lassen! -Sie scheinheiliger Weltverbeserer!

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  2. Werner R. Niedermeier

    @Lothar Weis: Der Schreiber des Artikels hat nicht schlecht recherchiert. Wenn der Lions-Club auch noch etwas gespendet hat. so mag das durchaus sein, das ändert aber nichts daran, dass Helma Orosz einen Scheck überreicht hat.

    Ansonsten ist die Wahl Ihrer Begrifflichkeiten nur als widerlich zu bezeichnen. Niemand legt “Kippengiftköder” aus, sondern irgendwelche nicht nachdenkende Menschen entsorgen ihre Zigarettenkippen nicht ordnungsgemäß. Dies für weitere Verbote zum Anlass zu nehmen, ist unsinnig und populistisch, wie der Artikel auch zeigt. Wiederum wird bewiesen, wie der Tabakkontrolle nahestehende Vereine mit der Wahrheit umgehen – sie meiden sie.

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  3. Lothar Weis

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    • lothar Weis

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      • Frigorist

        @ lothar Weis, seit spätestens „der Doktrin“ des Garagenversuches von Seiten des DKFZ in Heidelberg bin ich äusserst skeptisch, was von diesem Institut kommt.
        Sonderbarer Weise hört man zwar von diesem Garagenversuch nichts mehr. Es ist demzufolge anzunehmen, dass der/die Verfasser/in dieser These zu der Einsicht gekommen ist, wie unglaubwürdig die Sache ist.
        Zitat:
        „In meiner Ausbildung zum Chemiker berichtete ein Heidelberger Prof. von einem Mann, der seiner Partnerin eine Kippe in die Vagina praktiziert hatte. Sie starb nach 5 Stunden.“
        Zitat Ende!
        Dies hört sich schon mal auch wieder an, wie „das Märchen“ mit dem Garagenversuch!
        Schon die Ausdrucksweise „……. eine Kippe in die Vagina praktiziert hatte.“ hinterlässt bei mir ein Kopfschütteln. Ich denke, wenn tatsächlich so etwas passiert ist, dann wurde diese Kippe rein gesteckt.
        Dass diese Frau eine üble Entzündung davon getragen hatte, ist für mich als Nichtmediziner unbedingt glaubhaft.
        Aber dass sie nach 5 Stunden auf Grund dieses Vorgangs gestorben ist, ohne dass ihr Partner sie im Sexrausch erwürgt oder sonst etwas Ähnliches getan hatte, ist mit äussester Vorsicht zu behandeln, noch dazu ein Heidelberger Professor dieses angebliche Vorkommnis von sich gab.
        50% aller Vergiftungen bei Kleinkindern stammen von gegessenen Kippen und getrunkenem Kippenwasser? Dies würde ich auch behaupten, wenn ich ein militanter Rauchergegner wäre.
        Dass Zigarettenkippen schon gar nicht in der Nähe von Kinderspielplätzen weggeworfen werden dürfen, ist eine unbedingte Selbstverständlichkeit. Auch weggeworfene Kippen auf Gehwegen, Strassen und öffentlichen Plätzen zeugt bei den entsprechenden Tätern von einer verdammt schlechten Kinderstube.
        Was man von den „neuesten Infos des Deutschen Krebsforschungszentrum Heidelberg“ in Bezug der Angaben „in Deutschland sterben pro Jahr (diesen Zeitbegriff haben Sie vergessen zu erwähnen) ca. 100 000 Raucher im Durchschnitt ca.10 Jahre früher“ halten kann, möchte ich vorsichtshalber einmal abwarten. Die Heidelberger Krebsforscher/innen betreiben ihre Studien ja sicherlich auch noch weiterhin und wenn sich in einem Jahr nach intensivster Forschungsarbeit herausstellt, dass 200 000 Raucher im Durchschnitt ca 20 Jahre früher sterben, muss ich mich alle Jahre an neue Zahlen gewöhnen.
        Mit Ihren 74 Jahren des Öfteren am Grab von verstorbenen Rauchern gestanden zu sein ist nichts Ungewöhnliches. Nur dass die Ursache deren Todes das Rauchen war, dies nachträglich ohne Obduktion von Ihnen festgestellt wurde, zeichnet Sie als einen noch grösseren Wissenschaftler aus, als die im DKFZ Heidelberg es sind.
        Oder sind Sie auch nur ein militanter Rauchergegner dem alle möglichen Behauptungen Recht sind, möglichst den Rauchern ihr Vergnügen zu vermiesen.
        Angeblich hat jetzt auch Johannes „Jopi(e)“ Heesters mit 107 Jahren das Rauchen aufgehört, damit er nicht um 10 Jahre früher sterben muss.
        Mein Hausnachbar überquert seit einiger Zeit keine Strassen mehr, damit er durch kein Auto welches ihn tot fahren könnte, sterben muss. Dabei meidet er auch sogar strikt Zebrastreifen und Ampelübergänge, wie ein militanter Nichtraucher den Passivrauch meidet.

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      • …bitte um einen kurzen Hinweis, woher Sie die Zahlen haben, die belegen, dass 50% der Vergiftungen bei Kleinkindern aus Kippen zurückzuführen sind.
        Ich für meinen Teil konnte leider keine Zahlen finden….
        Vielmehr sind sich die meisten Untersuchungen in den Vergiftungsursachen einig: Medikamente, Haushaltsreiniger chemische Stoffe Pflanzen….In quasi allen ausführlichen Statistiken tauchen Kippen überhaupt nicht auf.

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      • Frigorist

        @ berlin-mindplayer dies wäre z.B. ein Thema eines (intensiveren) Meinungsaustausches!
        Es bewirkt sicherlich einen Unterschied, ob man Kippen in die Vagina praktiziert oder „etwas“ nur mal so rein steckt.
        Wobei Kippen als Restprodukt einer Zigarette ja auch zu dem Thema Rauchen gehören.
        Vielleicht ist nur das “praktizieren” in diesem Fall so lebensgefährlich.
        Also es soll uns eine Lehre sein, nix und damit meine ich gar nichts in eine Vagina praktizieren, wenn schon, dann nur “etwas” rein stecken. : – )))
        Es muss ja nicht unbedingt eine Kippe sein, es gibt auch etwas anderes, was man da so rein steckt.
        Ist ja nur gut dass es Heidelberger Professoren und vor allem einen @ lothar Weis gibt, die einem auf so etwas darauf aufmerksam machen.
        Was ist in dieser Hinsicht Deine Meinung dazu?

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      • Es ist bedauerlich, dass viele Menschen nicht mehr zwischen “Propaganda” und “Info” unterscheiden können. Die von Ihnen erwähnte “Info” des “krensforschungszentrums Heidelberg” ist nichts weiter als Propaganda des “Kollaborationszentrums für Tabakkontrolle der WHO im DKFZ”. Zugegeben, ein kluger Schachzug, dieses Kollaborationszentrum der WHO im Krebsforschungszentrum Heidelberg zu installieren.

        Wenn es Ihnen so wichtig wäre, dass Kinder in einer gesunden Umgebung aufwachsen, dann sollten Sie sich um die wirklichen Gefährungen kümmern und nicht um die Passivrauch-Paranoia, die nichts weiter ist als Propaganda der WHO. Beschäftigen Sie sich einmal mit relativen Risiken, dann werden auch Sie erkennen, dass die Passivrauch-Hysterie nichts weiter ist als gesteuerte Propaganda, um das Ziel der WHO, eine tabakfreie Welt, zu erreichen.

        Ihre und auch meine Generation müsste, wenn die Zahlen der WHO stimmen würden, ausgerottet sein, denn damals wurde überall geraucht, egal ob Kinder anwesend waren oder nicht.

        Heiße Debatte. Wie denken Sie? Thumb up 7 Thumb down 3 (+4) Momentan ist die Bewertung wegen Manipulationen von militanten Antirauchern nur für registrierte Benutzer möglich.
    • Ich hab ja lange überlegt, was er mit dem Begriff ‘praktiziert meint …….. wie ja schon erwähnt, ist das Privatsache, jeder darf seiner Liebsten in die Mumu stecken, was er grad zur Hand hat.
      Gott sei Dank hat bereits Bill Clinton beiwesen, dass es völlig ungefährlich ist, wenn man eine Praktikantin dazu benutzt Zigarren ‘feucht’ zu halten. Meines Wissens erfreut sich Monika Lewinski bester Gesundheit.

      Ich befürchte jedoch, dass der Kumpel tatsächlich an die Geschichte glaubt :)
      Lieber Lothar Weis, wenn Sie sich die Story nicht ausgedacht haben, handelt es sich um einen Hoax, eine Geschichte die so langlebig ist wie die mit der Spinne die aus dem Bananenkarton oder der Yukka Palme im Supermarkt schlüpft.
      Kleiner Vorschlag – da kann nichts passieren!- stecken Sie sich doch bevor Sie schlafen gehen eine Lord extra in den Hintern. Wenn Sie morgens wieder aufwachen ist Ihre Geschichte widerlegt……wenn nicht ….ja dann hatten Sie Recht :)
      Sorry ich lach mich hier grad halb tot …….wer hat das erzählt? Ein Heidelberger Professor? Der hieß nicht Pötschke-Langer oder so :)
      geil….auf jeden Fall eine Hammerstory :)))))

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      • :) sorry ich muss nochmal posten…weil ich mich immer noch nicht einkriege ……
        Das ist ja überhaupt die Idee. Man stellt irgendwann fest, dass man mit einem Kompromiss verheiratet ist…Kein Problem, abends noch eine rauchen und wenn das Monster schläft einfach heimlich die Kippe in der Pussy platzieren………
        Am nächsten Morgen sieht die Welt ganz anders aus :)
        Ach herrje…..köstlich …ich hoffe Lothar postet hier noch fleißig weiter :)

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      • Frigorist

        @ berlin-mindplayer wie an Hand der Uhrzeit Deiner letzten beiden Kommentare ersichtlich ist, rauben Dir die Theorien von @ lothar Weis ja direkt noch den Schlaf.
        Jetzt bin ich nur noch gespannt, was der @ Sture Allgäuer zu diesem Fall zu sagen hat, wenn er nach dem Lesen des Kommentars von @ lothar Weis sich von seinem Lachanfall wieder erholt hat.
        Wie bekannt ist, „praktizieren“ die Allgäuer immer besonders gerne und somit häufig, aber mit Sicherheit keine Kippen dorthin, wo sie nichts zu suchen haben.
        Die Allgäuer verwenden für solche Zwecke ausschliesslich Aschenbecher.
        Und zudem sind die Allgäuer ja ein besonders kultiviertes Volk was ihre Sexpraktiken anbelangt, wobei anscheinend die Dresdener (die Stadt wurde in dem zurück gesetzten Kommentar des Herrn @ Lothar Weis, geschrieben am 2. Juni 2010 um 18:33 erwähnt) in Bezug Aschenbecherbenutzung anscheinend zumindest teilweise noch nicht soweit sind und leichtsinnigerweise ihre Kippen überall dahin „praktizieren“, wo und mit was sie gerade „beschäftigt“ sind.
        Die Dresdner mögen mir diese Feststellung, welche auf @ lothar Weis bzw. der Forschungsarbeit seines Professors aus Heidelberg zurück zu führen ist, gnädigst verzeihen.

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