Militanter Antiraucher provoziert Schlägerei
Montag, 12. Januar 2009, 12:47Ein militanter Antiraucher hat im Singener Bahnhof eine Schlägerei provoziert. Der 50-jährige Mann fühlte sich durch einen Raucher gestört und forderte diesen auf, seine Zigarette zu löschen. Als dieser nicht reagierte, rastete der Antiraucher aus und schlug seinem Gegenüber die Zigarette aus der Hand. Das berichtete der Südkurier.
Diesen Schlag wollte sich der Raucher nicht gefallen lassen und griff nun seinerseits den Antiraucher an. Angeblich gab es ein Gerangel, bei dem die Brille des Antirauchers davongeschleudert wurde. Auch soll der Raucher seinen Angreifer verbal attackiert haben. Bei dem Gerangel fiel die Zigarette aus der Hand des Rauchers, worauf der Antiraucher diese austrat und den Raucher aufforderte die Zigarette im Abfalleimer zu entsorgen.
Die herbeigerufenen Polizeibeamten der Bundespolizeiinspektion Konstanz konnten ein weiteres Eskalieren des Streites verhindern, sie nahmen die Personalien der Beteiligten auf. Ein Ermittlungsverfahren wurde eingeleitet.
Die Stigmatisierung rauchender Menschen führt immer häufiger zu Übergriffen, weil militante Antiraucher Raucher immer öfter als Freiwild ansehen, welches man verbal aber auch mit Fäusten attackieren könne. Bleibt zu hoffen, dass aus Rangeleien nicht demnächst einmal ernsthafte Verletzungen entstehen.
Rauchenden Menschen sei empfohlen, nicht auf die Provokationen militanter Antiraucher einzugehen. Leider weiß man nicht, wie weit diese Fanatiker gehen um ihren Wahnsinn einer rauchfreien Gesellschaft durchzusetzen.
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