Wider den Regulierungsrausch des Staates
Die Süddeutsche Zeitung, sonst eher bekannt dafür dass sie militanten Antirauchern wie zum Beispiel Dietmar Jazbinsek ein Forum für deren Propaganda zur Verfügung stellt, hat einen Bericht über den Regulierungsrausch des Staates veröffentlicht.
Unter dem Titel “Der Kindermädchen-Staat” prangert der Autor Guido Bohsern die Regulierungswut und den Verbotswahn an und bezeichnet diese Machenschaften als “volkspädagogische Pseudopolitik”.
Konkret geht es natürlich um die Rauchverbote, aber auch um das geplante Werbeverbot für Alkohol. Die “Argumente” für Werbeverbote sind so durchsichtig wie falsch. Man argumentiert mit denen, die sich am wenigsten wehren können, den Kindern. Sie würden durch die Spots zum Trinken animiert. Dass Werbeverbote nur den Multis auf den jeweiligen Sektoren etwas bringen, hat Rauchernews bereits ausgeführt.
Dass die “volkspädagogische Pseudopolitik” des Nanny-Staates (Kindermädchen-Staat) ihren Preis hat, hat auch die Süddeutsche erkannt. Sie erzeugt nicht nur “Spaßfreiheit und Frugalterror”, sondern sie schränkt auch die individuellen Freiheiten und die Selbstbestimmung ein. Die Süddeutsche wörtlich: “Sie enthebt die Menschen von der oft anstrengenden Pflicht, selbst für das eigene Leben verantwortlich zu sein.”
Auch dass es nicht nur um Tabak oder Alkohol geht hat Guido Bohsem in seinem Artikel erkannt. Computerspiele, die in Deutschland als einziges europäisches Land das Label “Ab 18 Jahren” haben und dann trotzdem geschnitten, also zensiert sind, wie das Online-Rollenspiel “Age of Conan”. Oder die Forderung der Grünen Bärbel Höhn, Werbung für Süßes zu verbieten, weil die Kinder zu dick seien. Auch das kürzlich verschärfte Sexualstrafrecht fällt unter eine immer stärker werdende Einmischung des Staates.
Die Süddeutsche kommt zu dem Ergebnis, dass dieser Regulierungswahn darauf zurückzuführen ist, weil das Miteinander der Menschen im Wesentlich gut und vernünftig geregelt ist. Es fehlt den Politikern an Betätigungsfeldern, an Beweisen, wie wichtig sie sind. Also suchen sie sich neue Felder, um ihre Nützlichkeit zu beweisen. Dabei gehen sie durchaus raffiniert vor. Es werden Einzelschicksale herausgegriffen, die jeder nachvollziehen kann. Das Mädchen, welches sich zu Tode hungert weil es Model werden will. Der Fettsüchtige, der mit einem Kran aus seiner Wohnung gehievt werden muss. Der Raucher, der an Lungenkrebs leidet. Der Alkoholiker, der betrunken mit seinem Auto in eine Pilgergruppe fährt und dabei mehrere Menschen tötet. Der Amokläufer von Erfurt, der auch Computerspiele gespielt hat.
Was bewusst verschwiegen wird, ist die Tatsache, das es sich ausschließlich um Einzelschicksale handelt. Und aus Angst, dass manche Menschen diese perfide “Argumentation” vielleicht doch durchschauen, werden Studien gefälscht oder unsinnige Hochrechnungen verbreitet wie die Passivrauchlüge des DKFZ mit den 3.301 Menschen, die angeblich jedes Jahr am sogenannten und von den Nazis erfundenen Begriff des Passivrauches sterben würden.
Jeder, der sich gegen den Nanny-Staat stellt wird als herzlos gebrandmarkt. Das ist insofern recht einfach, da Werte wie Freiheit oder Selbstbestimmung abstrakte Werte darstellen. Die schrecklichen Einzelfälle dagegen gehen direkt ins Herz der Menschen.
Die Menschen werden durch den Nanny-Staat zur Unselbständigkeit erzogen. Auswirkungen davon merkt man seit einiger Zeit zum Beispiel durch die immer häufiger werdenden Anzeigen gegen Nachbarn wegen Nichtigkeiten. Früher hat man Probleme miteinander geregelt. Da wurde vielleicht auch einmal über den Gartenzaun gebrüllt, aber letztendlich konnte man sich fast immer einigen. Heute wird ein Gericht angerufen, wenn der Apfelbaum des Nachbarn zwei Zentimeter ins eigene Grundstück wächst.
Es gibt kaum ein Land, welches so viele Verkehrsschilder hat wie Deutschland. Der “Erfolg” ist aber nicht unbedingt ein sicherer Verkehr, sondern ein egoistischerer. Sich einigen? Wozu. Den anderen einfahren lassen? Nein, ich habe Vorfahrt. Diese Haltung wird sich noch weiter verschärfen, je mehr der Nanny-Staat den Bürger bevormundet.
Zurück zur Süddeutschen Zeitung. Der Artikel schließt mit folgendem Absatz, dem man uneingeschränkt zustimmen kann: “Gebildete und informierte Menschen leben länger, rauchen weniger, essen vernünftiger, schlagen sich seltener die Köpfe ein. Sie sind außerdem ziemlich gut darin, die Werbung für den nächsten Schokoriegel, Tütenfraß oder Kräuterschnaps zu durchschauen und ihr zu widerstehen. “Die Leber wächst mit ihren Aufgaben”, heißt ein Beststeller aus der Wunderwelt der Medizin. Der Bürger kann das auch.”
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Kennt ihr Howard Hughes?
Interessant wäre auch eine Untersuchung beim Krankenhauspersonal. Klar jede Station hat seine eigenen spezifischen Keime. Wenn die Patienten nicht ausreichend sensibilisiert sind, d.h. noch nicht mit diesen Keimen in Berührung gekommen sind, kanns für sie eng werden.
Die BNG Studie interpretiere ich so, als ob eine Art Impfung durch Passivrauch stattfindet.
Wenn man jetzt das Ableben von Ärzten, Krankenschwestern u.ä. untersuchen würde, könnte man zum einen feststellen, daß diese entweder unterdurchschnittlich häufig (gegenüber ihren Patienten ) an einer Infektionskrankheit versterben. Das würde auf eine Sensibilisierung schliessen.
Oder man würde feststellen, daß das Personal überdurchschnittlich häufig an einer Infektionskrankheit verstirbt. Dann müsste die EU sofort jede Tätigkeit als Arzt oder Krankenschwester in geschlossenen Räumen sofort verbieten. Denn dem Gesundheitsschutz der Angestellten gilt schliesslich oberste Priorität!!!
Dringend erforderliche Behandlungen sollten dann auch in Zelten o.ä. verboten werden, für solche Tätigkeiten wie OP`s o.ä. kann man wohl erwarten, dass man das auch vor der Türe erledigen kann.
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100.000 echte Tote
Die Zahl von 100.000 Klinikinfektionstoten ist keine Schätzung,sondern steht in jedem Fall
so in der Krankenakte.Da braucht man
nur zusammenrechnen.Aber Peter Rachow
schätzt lieber. Weil Krankenakten sind
ihm unheimlich, seit aus 650.000 Akten
herauskam, daß Gastropersonal signifikant
weniger Lungenkrebsanfällig ist, als der
Durchschnitt der Bevölkerung.(BGN 2008)
Entsprechend ernst kann man seine Schätzungen nehmen, die auf Statistiken
beruhen, die auf unzutreffenden Annahmen
fussen.
Michael Weber
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Hahaha!
“Michael Weber” schrieb:
“Davon ca 100.000 an
Klinikinduzierten Infektionen.”
Es handelt sich uim eine Schätzung. Sind Sie nicht auch einer derjenigen, die die DKFZ-Studie zur Zahl der Passivrauchtoten in D ablehnen, weil hier statistische Verfahren zur Anwendung kommen? Und jetzt nehmen Sie ähnliche Verfahren um zu zeigen, dass die 40.000 Lungenkrebstoten p. a. eine Marginalie sind. Wenn es nicht so traurig wäre, müsste man doch glatt lachen…
“Bei den 40.000 Lungenkrebstoten sind auch eine Menge Nichtraucher dabei.”
Ca. 15%. Nicht gerade “eine Menge”. Bei Männern sind sogar 95% der Lungenkrebsopfer Raucher, bei Frauen ca. 75%. Rauchen ist damit die mit Abstand relevanteste Ursache für das Bronchialcarcinom, welches im Übrigen 90% der Patienten innerhalb der ersten 1,5 Jahre zuverlässig tötet. Das Lebenszeitrisiko für ein Bronchial-Ca. liegt, nur damit Sie mal Ihr eigenes Riskso einschätzen können, für einen Raucher mit einem Konsum von >=40 Packyears bei ca. 1:6. Das entspricht Russischem Roulette mit einem schönen Sechsschüsser ;-).
Für einen Nichtraucher liegt das LZ-Risiko dagegen bei 1:250 bis 1:400, je nach Wohnort und Luftbelastung. Ich mache mir diesbezüglich wenig Sorgen. Sie sollten sich allerdings schon welche machen. Vor Ihnen liegt immerhin ein Revolver mit einer Kugel in der Trommel. Und sie setzen ihn sich täglich an die Schläfe….
Viel Spaß dabei!
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Einzelschicksal!
Dieses Jahr sterben zwischen 800.000 und
900.000 Personen.Davon ca 100.000 an
Klinikinduzierten Infektionen.(auf Deutsch: mangelnde Sauberkeit)Hier wäre
der Elan und das verschwendete Geld der
Präventionsmediziner besser angelegt. Bei den 40.000 Lungenkrebstoten sind auch eine Menge Nichtraucher dabei. Um
andere Verursacher zu vertuschen ,wurde der Passivrauch erfunden, der Leute ab
85 massenhaft dahinrafft.Aber egal,was Statistiker sagen, jeder Mensch hat sein
eigenes persönliches Schicksal.
Michael Weber
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Einzelschicksal?
“Es werden Einzelschicksale herausgegriffen, die jeder nachvollziehen kann. …Der Raucher, der an Lungenkrebs leidet…. Was bewusst verschwiegen wird, ist die Tatsache, das es sich ausschließlich um Einzelschicksale handelt.”
Ich würde eher sagen, dass 40.000 an Lungenkrebs gestorbene Raucher p. a. kein “Einzelschicksal” sind sondern eher ein Massenphänomen.
Des Weiteren wird nicht das Rauchen insgesamt verboten sondern nur das Rauchen an bestimmten Orten.
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Umerziehung
Ich persönlich glaube nicht, dass dies von der Politikseite ohne Ziel geschieht. Hat man die Eigenverantwortung der Menschen über viele Jahre erfolgreich beschnitten, kann doch frei gehandelt werden. Es sind nahezu keine Bürger mehr übrig, die sich in der Lage sehen, eine Situation selbstverantwortlich zu überblicken. Dass sie seit Jahren belogen werden, mit angeblichen Expertenstudien über irgendwelche Gefahren im Essen, im Wasser, in der Luft,etc. haben sie vergessen. Gestaltet ist dann das dröge staatsgläubige Wesen, was ohne jegliche Individualität beliebig manipulierbar ist.
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