Ist Münster eine Hochburg von Denunzianten?
Während die meisten Ordnungsämter in NRW mitteilten, dass es kaum Probleme mit dem Rauchverbot gebe, scheint in Münster genau das Gegenteil der Fall zu sein. Wie die Westfälischen Nachrichten berichteten, sind im Ordnungsamt der Stadt Münster bereits 80 Beschwerden wegen angeblicher Verstöße gegen das Rauchverbot eingegangen.
Horst Werner Koch, stellvertretender Leiter des Ordnungsamtes Münster sagte gegenüber der Zeitung: “täglich kommen weitere [Anzeigen, die Red.] hinzu”. Teilweise seien, so Koch, die Beschwerden unbegründet gewesen, wieder andere hätten von den Wirten entkräftet werden können. Lediglich ein paar Beschwerden seien gerechtfertigt gewesen, die Wirte hätten nun einige Wochen Zeit, sich zu den Vorwürfen zu äußern.
Bußgeldbescheide aber wolle Koch – und da ist er sich mit den meisten seiner Kollegen einig – noch nicht versenden. Man wolle abwarten, wie das Bundesverfassungsgericht am 30. Juli entscheiden wird.
Anders sieht es beispielsweise in Duisburg aus. Anja Huntgeburth, Sprecherin der Stadt Duisburg äußerte sich wie folgt: “Wir halten den Ball flach” sagte sie gegenüber der Presseagentur ddp. Es habe gerade einmal dreizehn Anzeigen gegeben und man habe daraufhin mündliche Verwarnungen ausgesprochen.
In Köln gab es 27 Anzeigen, die meisten davon betrafen allerdings Lokale, die vergessen hatten, ein “Nichtraucher”-Schild aufzuhängen. Lediglich in Düsseldorf gab es mehr als 200 Anzeigen, allerdings mit sinkender Tendenz wie Michael Zimmermann, stellvertretender Leiter des Ordnungsamts berichtete. Bei den meisten Überprüfungen seien aber keine Verstöße gegen das Rauchverbot festgestellt worden.
Warum gerade in Münster die Beschwerdefreudigkeit, viele sagen auch “Denunziantentum” dazu, so ausgeprägt ist, ist unklar. Zwar bieten einige militante Antiraucherwebseiten vorgefertigte Formulare an, wo man dann meist anonym unliebsame Gastwirte anzeigen kann. Allerdings sind diese ja nicht auf Münster konzentriert sondern decken die gesamte Bundesrepublik ab.
Nordrhein-Westfalen hat das Glück, dass dort, wie in Bayern auch, Raucherclubs zugelassen sind. Dies hat die schlimmsten Befürchtungen von Umsatzeinbrüchen glücklicherweise nicht wahr werden lassen. Den Wirten und Gästen bleibt jetzt die Hoffnung auf das Bundesverfassungsgericht, welches hoffentlich mit dem Irrsinn der Rauchverbote Schluss machen wird.
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Ein buchstäblicher Einzelfall
Die Schwemm der Anzeigen in Münster ist sehr leicht erklärbar: 80 Anzeigen können leicht von einem einzigen Fanatiker produziert werden, wenn der in so etwas seine Lebensaufgabe sieht.
Dass sich so ein hohes Anzeigenvolumen jedoch deutlich aus dem Durchschnitt heraushebt und ein beinahe einmaliger Einzelfall ist, zeigt vor allem eins, und zwar etwas sehr positives:
Offenbar gibt es nur sehr, sehr wenige solcher Berufs-Denunzianten!
Dennoch bin ich dagegen, sie in die Liste der bedrohten Arten aufzunehmen; keiner würde ihnen eine Träne nachweinen, wenn sie ganz aussterben…
Danke fuers Spammen! – Ich haette ein paar sehr interessante Berichte sonst gar nicht gefunden :)
Die Primitivität dieser Scheißeforumkreaturen ist nicht mehr zu überbieten.
Denen einen Spiegel vors Gesicht gehalten damit sie erkennen können wie furchtbar blöde sie sind, tut ihnen schon verdammt weh wie man aus ihren Aktionen und mit ihrer Reaktion feststellen kann.
Ich hätte an deren ihrer Stelle schon längst Suizid begangen, wenn ich nur teilweise annähernd so blöde wie diese Kreaturen wäre.
Was mir völlig unverständlich ist, warum sie an ihrem völlig sinnlosen Leben so hängen.
Aber diese Volltrotteln hält ja nur noch ihr Hass auf die rauchende Bevölkerung am Leben.
@Frigorist: Greife lieber zur HB ………. :)