Wie lange hält die Passivrauchlüge noch?

Wieder räumt ein Buch mit der Passivrauchlüge auf

Schon mehrfach wurde die Passivrauchlüge des DKFZ (Deutsches Krebsforschungs Zentrum) ins Reich der Fabel verwiesen. Namhafte Wissenschaftler haben, teils in akribischer Kleinarbeit, die Behauptung von den 3.301 Toten, die in Deutschland angeblich wegen des Passivrauchs sterben, ins Reich der Fabel verwiesen.

Jetzt hat der Münchner Anwalt Michael Scheele ein Buch mit dem Titel “Passivrauch: Tödliche Gefahr oder Hysterie?” veröffentlicht, welches ebenfalls die Mär von der Gefährlichkeit des Passivrauchens unter die Lupe nimmt. Obwohl das Buch noch nicht erschienen ist, ist es alleine durch Vorbestellungen bei Amazon auf den Verkaufsrang 4.593 (Stand heute morgen) hochgeschnellt. Zum Vergleich: Das bereits erschienene Buch von Lothar Binding (SPD), dem “Vater des Rauchverbots” mit dem Titel “Kalter Rauch: Der Anfang vom Ende der Kippenrepublik” steht bei Amazon auf dem Verkaufsrang 323.595 (Stand heute morgen).

Das Buch ist kein trockenes wissenschaftliches Werk, sondern es ist für die Menschen geschrieben, die sich selbst ein Bild zum Thema Rauchverbot machen wollen. Es nimmt die sogenannte “Studie” des DKFZ unter die Lupe, die von der Politik völlig unkritisch als Basis für die Einführung des Rauchverbotes benutzt wurde. Es kommen Menschen zu Wort, denen durch das Rauchverbot der Arbeitsplatz genommen wurde und es werden verfassungsmäßige Grundsätze unseres Landes erläutert, die durch das Rauchverbot plötzlich nicht mehr gelten sollen.

Da ja militante Antiraucher alle Wissenschaftler, die die Passivrauchlüge entlarven, kollektiv als von der Tabaklobby gekauft bezeichnen, wurde dieses Buch völlig ohne Unterstützung der Tabakindustrie geschrieben. Es gab weder einen Kontakt dorthin, noch wurden Informationen von dort verwendet. Wenn sich die militanten Antiraucher entweder auch von Geldgebern wie etwa die Pharmaindustrie distanzieren würden oder die Finanzierung durch Lobbyisten auch anderen zugestehen würden, nicht nur sich selbst.

Dr. Michael Scheele ist Münchner Anwalt und Autor. Er schrieb bereits zahlreiche Kolumnen für die Zeitschriften Capital, Impulse, Cosmopolitan oder auch für die Münchner Tageszeitung tz. Für den Schauspieler Max Tidof hat er beim Bundesverfassungsgericht Verfassungsbeschwerde gegen das bayerische Nichtraucherschutzgesetz eingelegt und ebenso für den Verein zum Erhalt der Bayerischen Wirtshauskultur (VEBWK) die Verfassungsbeschwerde zum Bayerischen Verfassungsgerichtshof. Scheele über seine Motivation, dieses Buch zu schreiben: “Aber ich bin ein freiheitsliebender Mensch und halte deswegen das Rauchverbot insbesondere das totale Rauchverbot bayerischer Prägung für freiheitsfeindlich und verfassungswidrig, wie übrigens 70 Prozent der bayerischen Bevölkerung.”


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2 Kommentare

  1. alfi

    wirklich lesenswert
    Heute ist mein Exemplar angeliefert worden. Habs in einem Sitz und mit Hilfe von 5 Zigaretten gelesen. Die Passivrauchlüge und der logische Widerstand dagegen wird gut und umfangreich gewürdigt. An anderer Stelle, wenn es um die Anwesenheit von Kindern geht, wird er aber wieder als naturgegeben schädlich gezeichnet. Das Buch ist kurzweilig geschrieben, an einigen Textstellen merkt man, wie schwer es dem Autor fällt, nicht sarkastisch zu werden, etwa wenn er beschreibt, dass es Stüberlwirten absolut nicht möglich war, während der zweiwöchigen Frist von der Abstimmung zum bis zum Eintreten des Gesetzes ihr Stüberl in rauchfreie Szene-Sushi-Bars umzuwandeln.
    Oder nehmen wir die Stelle, wo beschrieben wird, wie ein Gutachten des Umweltbundesamtes aus dem Jahr 1999 2.831 Herzinfarkte infolge Verkehrslärms errechnete. Das sind so Situationen, die würde jeder Autor als Steilvorlage für eine Polemik nutzen, bei einem Anwalt ist da bestenfalls ein Augenzwinkern rauszulesen.
    Am besten gefällt mir aber die Stelle, wo erklärt wird, dass Raucher und Antis sowieso nur ihren Sieg über den anderen aus verschieden motivierten Haltungen heraus anstrebten und deshalb der Kompromiss nur durch Gerichte gefunden werden könnte. Im Anhang befindet sich die Beschreibungen eines Buches aus dem Jahre 1890, in dem Raucher und Antis aufeinander einhacken. So was sollte man mal wieder mit Neuzeitautoren auflegen…

    • Rudolf Geissmann

      Zufälligerweise befasse ich mich mit Feinstaub und bin über die Abluft aller Trockenstaubsauger, ob mit oder ohne Sack, sehr wohl informiert. Warum benötigen alle diese Trockestaubsauger, ohne Ausnahme, einen Filter? Sollte regelmässig erneuert werden! Aber wer macht das schon? Auf zehn Jahre gerechnet, erwirtschaften die Filterhersteller einen Milliardnumsatz, denen keine Lüge zu teuer ist, um die Wahrheit zu vertuschen. Und gewisse Gesundheitsberatungsstellen unterstützen dieses Vorgehen. Die Zukunft heisst: “Wasserfilterstaubsauger der Spitzenklasse!” Aber auch da befinden sich schwarze Schafe, die verheimlichen, dass ein Filter zwischengeschaltet ist. Deshalb ist grösste Vorsicht ist geboten, da diese Geräte verhältnissmassig teuer sind. Die Qualität kann man eben nicht billig herstellen. Passivrauchen ist somit weitaus weniger schlimm zu bewerten, als ein Trockenstaubsauger in der Atemluft zugelassen ist. Gute Gesundheit. GeR

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