Grüne gegen Filteranlagen

Die Grünen-Politikerin Steffens wehrt sich mit aller Macht gegen Filteranlagen

Im NRW-Rauchverbot gibt es eine sogenannte Innovationsklausel, die Ausnahmen zulässt, wenn “durch technische Vorkehrungen ein dem Rauchverbot gleichwertiger Schutz vor den Gefahren des Passivrauchens gewährleistet wird”. Ein Sprecher des Gesundheitsministeriums sagte nun, wenn Gastwirte entsprechende Filteranlagen einbauen würden, könnte man Ausnahmen vom Rauchverbot zulassen. Allerdings müssten die Anlagen beim Ministerium beantragt werden.

Anfang des Jahres hatte der TÜV Rheinland den Filteranlagen der Firma Gutmann bescheinigt, Schadstoffe fast vollständig zu eliminieren (Rauchernews berichtete).

In NRW ist das Rauchen in Gaststätten ab dem 1. Juli 2008 grundsätzlich nur noch in separaten Raucherräumen gestattet. Die durchaus sinnvolle Innovationsklausel im Gesetz sieht vor, dass es nicht um ein totales Rauchverbot geht, sondern um einen Schutz vor dem Rauch. Wenn es nun keinen Grund mehr gibt, Gäste vor Rauch zu schützen, ist auch das Rauchverbot hinfällig.

Diese Klausel schließt nach Ansicht von Experten auch ein, dass ein Rauchverbot völlig wegfallen könnte. Ist doch die Behauptung des DKFZ und einiger Pharmalobbyisten, dass Passivrauch Menschen tötet, bei seriösen Wissenschaftlern mehr als umstritten.

Der gesundheitspolitischen Sprecherin der Grünen-Fraktion, Barbara Steffens (siehe Bild), passt das gar nicht. Sie warf der FDP, die für die Ausnahmen eintritt, die Gesundheit von Menschen aufs Spiel zu setzen um ein Rauchverbot zu verhindern. Weiter fabulierte sie, dass der Versuch mit den Filteranlagen “Menschen zu Versuchskaninchen” mache.

Ganz im Stile der dumpfen und unsinnigen Antiraucher-Parolen palaverte sie weiter: “Wir können es uns nicht leisten, dass sich Nichtraucher als Testpersonen in Kneipen giftigen Abgasen aussetzen”.

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8 Kommentare

  1. Volksverdummung

    Es müsste so heissen. Wir können es uns nicht leisten, dass sich normale und mündige Bürger als Testpersonen für Grünen haltlosen Verbotswahn aussetzen müssen. War das nicht die selbe Dame, die so einen Stuss wie “Bäckereien werden zu Raucherclubs ” verbreitet hat ? Herr schmeiss Hirn vom Himmel …

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  2. Peter 41

    Hallo vielleicht könnte der Staat den Gastronomiebetrieben und Wirten für den Einbau und den Betrieb solcher Filteranlagen Beihilfen,Förderungen gewähren.Ich denke mit so einer Lösung könnten Raucher leben aber auch Nichtraucher. Und es bräuchte keine Rauchverbote. Freundlichen Gruss

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    • ub56

      @peter41, das war von Anfang u.a. mein Vorschlag. Die Tabakkontrolle (DKFZ) in Heidelberg hat dem sofort einen Riegel vorgeschoben, indem sie in der berühmten “Nichtstudie” festgelegt haben, daß solche Anlagen nichts nützen und die Behauptung aufstellten, selbst wenn ein Orkan durch die Gastronomie fegen würde, die Giftstoffe in der Gaststätte blieben. Das war der Zeitpunkt wo mir klar war, das es mit Nichtraucherschutz nichts zu tun hat. Dies hat Martina Pötschke-Langer von der Tabakkontrolle Monate nach erfolgter Einführung des Gesetzes auch öffentlich zugegeben, indem sie verlautbarte: “Der Zweck heiligt die MIttel”. Ab diesem Zeitpunkt war klar, daß es keine Einigung geben wird. Dabei gibt es nachweislich Luftfilter- und Reinigungsanlagen, deren Messwerte eindeutig belegen, daß die insgesamte Luftbelastung weit, sogar sehr weit unter allen weltweit festgelegten Belastungswerten liegt. Hätte die WHO und die Politik Interesse daran, daß Menschen insgesamt so wenig wie möglich belastet werden, wären sie geradezu in der Pflicht, diese Anlagen in allen öffentlichen Einrichtungen und Gastrobetrieben einzuführen. Dafür hätte man nur Anreize schaffen müssen. Ich habe mit ein paar Bekannten und Freunden diese Filteranlagen selbst getestet und das Ergebnis war überzeugend. Aber wie schon tausendmal gesagt, es geht und ging nie um Nichtraucherschutz. Deswegen behaupte ich auch, daß nicht nur Raucher verarscht werden sondern auch Nichtraucher, die keine Ahnung haben, daß in der sogenannten rauchfreien Gastronomie noch genauso viele Schadstoffe wabbern wie zuvor, nur das man den Zigarettenrauch nun nicht mehr sieht und riecht. Eine Farce ohnegleichen.

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  3. G-H-L

    Aber man kann es sich leisten die Bürger monatelang mit dioxinverseuchten Eiern, Geflügel und Fleisch zu versorgen. Man wird auch nicht müde zu erwähnen, daß die Gesundheit für Erwachsene zu keiner Zeit gefährdet war oder ist.
    Aber ich denke wir können es uns problemlos leisten die Funktionalität solcher Lüftungsanlagen im Bundestag zu testen. :-)

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  4. Heikki Ott

    Schaut euch die mal genau an,
    die ist doch zugekifft auf dem Foto. Da lallt man vielen Blödsinn in den Tag rein

    Heiße Debatte. Wie denken Sie? Thumb up 5 Thumb down 1 (+4) Momentan ist die Bewertung wegen Manipulationen von militanten Antirauchern nur für registrierte Benutzer möglich.
  5. Deregulus

    Schwachsinn!
    Weiter bleibt nichts zu schreiben…..


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  6. nurmit

    Schon wieder so ein Betonschädel
    der sich gegen Innovation stellt und dogmatisch versaut ist. Hab mir selbst eine Entlüftung verpasst die gut funktioniert. Kann mir darum gut vorstellen dass ein profesionelles System selbst mit Rauch eine sauberere Luft hinterlässt als die, die im Normalfall vorhanden wäre.

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