Doch kein totales Rauchverbot bei der Olympiade 2008

Chinas Regiserung rudert beim Rauchverbot zur Olympiade zurück

In Peking rudert man nun bezüglich des Rauchverbots in öffentlichen Gebäuden zurück. Von der ab 1. Mai 2008 geplanten Regelung sollen jetzt Restaurants, Bars und Internet-Cafés ausgenommen werden.

Zwar hatte man eine rauchfreie Olympiade (Rauchernews berichtete) zugesichert und die chinesische Presse schrieb noch Ende März, dass es diesbezüglich ab 1. Mai 2008 in Peking ein strenges Rauchverbot geben wird. Ab dann dürfe nicht mehr in Behörden, Schulen, Museen, Krankenhäusern, Sportstadien, Restaurants und Bars geraucht werden.

Ursprünglich plante die Regierung 70 Prozent der Stadt rauchfrei zu machen, doch befürchten die Gastwirte in der chinesischen Hauptstadt enorme finanzielle Einbußen durch ein Rauchverbot. Wie eine Sprecherin der Stadt sagte, werden Restaurants, Bars und Internet-Cafés jetzt von der neuen Reglementierung ausgenommen. Die Einrichtungen müssen allerdings über einen ausgewiesenen Raucherbereich verfügen. Bei Verstößen dagegen drohen den Restaurants Geldstrafen bis zu umgerechnet 450 Euro.

Die chinesischen Gesundheitsexperten sind mit dieser Lösung zwar nicht zufrieden, glauben aber, dass es für Peking ein mutiger Schritt sei, das Rauchen zunächst in Behörden zu verbieten und hoffen auf eine langsame Erweiterung des Rauchverbots in anderen Bereichen.

Es könnte allerdings schwierig werden, so Gesundheitsexperten und auch Gesetzgeber, ein Rauchverbot in einem Land durchzusetzen, in dem es weltweit die meisten Raucher, nämlich 350 Millionen, gibt.


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1 Kommentar

  1. heikki ott

    Rauchverbot in Peking
    Wird interessant. rauchverbot überall, sportler mit Mundschutz und das ganze über einer gelben Dunstglocke, in der man kaum atmen kann. viel spaß

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