Verband will Rauchverbot für alle aussetzen

Der BGH will eine Aussetzung des Rauchverbots auch für Gaststätten

Der Kreisverband Schweinfurt des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbandes (BGH) fordert eine Aussetzung des Rauchverbots. Er will damit “gleiches Recht für alle” und spricht sich gegen eine Bevorteilung der Festzelte aus. Das Rauchverbot in Festzelten wurde von der CSU ja für das Jahr 2008 ausgesetzt (Rauchernews berichtete).

Der BGH-Kreisvorsitzende Josef Albert will es nicht hinnehmen, dass für Gaststätten das bayerische Rauchverbot weiter durchgepeitscht werden soll, während Festzelte dieses Jahr noch Schonfrist haben. Sein Stellvertreter Edmund Beck kritisiert dabei den Schlingerkurs der CSU. Dadurch würden die Gäste verunsichert werden, so der Wirt des Gasthauses Zellertal in Zell. Das berichtete die Mainpost.

Beck selbst betreibt ein rauchfreies Lokal, tritt aber dafür ein, dass Wirt selbst entscheiden sollten, ob in ihrem Betrieb geraucht werden darf oder nicht. Dann könne jeder Gast frei entscheiden ob er ein Raucher- oder ein Nichtraucherlokal besucht.

Der BGH fordert aber nicht nur, dass die Gastronomie und die Hotelerie den Festzelten gleich gestellt werden sollen. Eine weitere Forderung des Verbandes ist es, dass Raucherclubs strenger kontrolliert werden sollten. Nur damit sei gewährleistet, dass sich alle an das Gesetz hielten und keine Nachteile für die Betriebe entstehen würden, die sich an das strengste Rauchverbot Europas halten würden.

Zum BGH Kreisverband Schweinfurt gehören etwa 120 Betriebe. Davon sind etwa 65 Prozent Speisegaststätten, 25 Prozent kleinere Kneipen und 10 Prozent Diskotheken.


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