Raucherjagd in Freising

Raucher-Razzia: Sogar das Gehen auf die Toilette war verboten

Eine Großrazzia wurde in der Nacht zum Sonntag in der Freisinger Kneipenszene veranstaltet. Dabei wurden 20 gastronomische Betriebe durchsucht. Grund: Unter anderem Jagd auf Raucher. Das berichtete das Münchner Boulevardblatt “tz”.

“Wie in einem schlechten Krimi durften sich viele Freisinger gefühlt haben”, so die tz. 21 Einsatzkräfte haben, so die Zeitung, systematisch die Freisinger Gaststätten durchkämmt. Landratsamts-Specherin Eva Dörpinghaus sagte gegenüber der Zeitung, es habe “massive Verstöße gegen das Rauchverbot” gegeben. Man wolle sich noch nicht festlegen was für Folgen das für Gäste und Wirte haben werde, so Dörpinghaus, die verschiedenen Gruppen würden sich aber zusammensetzen und die Ergebnisse auswerten.

Bei den Freisinger Kneipenbummlern kam die Aktion alles andere als gut an. Ein Gast, der in einem geschlossenen Raucherclub, der “Espressobar” den Einsatz hautnah miterlebte sagte: “Wenn man so etwas miterlebt, fragt man sich schon, wo wir hier eigentlich leben”. Die Beamten hätten Vorder- und Hintertür besetzt gehalten, man habe den Leuten sogar verboten während der Razzia auf die Toilette zu gehen. Der Mann kündigte an, seinen Anwalt einzuschalten.


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