Militante Nichtraucher bezeichnen Bayern als Bananenrepublik

Militante Nichtraucher schäumen vor Wut

Die militanten Nichtraucher schäumen vor Wut. Soll doch in Bayern das strengste Rauchverbot Europas ein klein wenig gelockert werden. Wie die Volksstimme berichtet bezeichnet die NID, die Nichtraucher-Initiative Deutschland Bayern als “Bananenrepublik”. Auch die sich als äußerst militant gebende Gruppierung “Pro Rauchfrei” bebildert einen entsprechenden Artikel mit Bananen.

NID-Vizepräsident Ernst-Günther Krause sagte gegenüber der dpa in München, die CSU begehe mit der Lockerung des Rauchverbots einen “schlimmen Wortbruch”. Die NID prüfe eine Popularklage beim Bayerischen Verfassungsgericht gegen die vorgesehene Lockerung des strengsten Rauchverbots in Europa. Man sei sich sicher, dass die Lockerung einer verfassungsrechtlichen Überprüfung nicht standhalten würde.

Krause ist überzeugt, dass die CSU nicht wegen des Rauchverbotes einen Stimmenverlust von 5 Prozent habe hinnehmen müssen, sondern wegen anderer Themen. Krause fabuliert weiter, es könne nicht sein, dass “eine kleine Minderheit von Wirten und Rauchern ganz einfach den Gesundheitsschutz der Mehrheit kippen kann”.

Dann versteigt sich Krause in folgenden, an der Realität völlig vorbeigehenden Satz: “Wenn die gleichen Bedingungen wie an Maschinen gälten, müssten die Bedienungen in Raucherlokalen Atemschutzmasken tragen”.

Nach eigenen Angaben ist die NID Deutschlands größte Nicht-Regierungs-Organisation, die sich ausschließlich mit dem Thema Rauchen befasse. Zur NID gehören deutschlandweit 12 Vereine mit insgesamt etwa 4.000 Mitgliedern, 700 Einzelpersonen und mehreren Betriebe, die sich in den 20 Jahren des Bestehens der Organisation angeschlossen haben. Dem VEBWK übrigens haben sich allein in Bayern über 30.000 Mitglieder in nur drei Monaten angeschlossen.


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