Verheerendes Wahlergebnis der CSU in München

Lag das miese Abschneiden der CSU am Rauchverbot?

Die CSU hat bei der Wahl zum Münchner Oberbürgermeister nach ersten Hochrechnungen eine verheerende Schlappe einstecken müssen. Der CSU-Kandidat Josef Schmid erreichte voraussichtlich nur magere 25 Prozent.

Hinter vorgehaltener Hand wird in erster Linie das strengste Rauchverbot Europas, was die CSU zu verantworten hat, als Grund genannt. In öffentlichen Interviews allerdings versuchten sich die CSU-Bosse herauszureden. Man wisse noch nicht an was es liege, es gäbe viele Gründe und überhaupt sei die CSU nach wie vor die dominierende Partei.

CSU-Kandidat Schmid sah sich als “Opfer eines bundesweiten Trends gegen die Union”. Er täte vielleicht gut daran, diesen Trend zu analysieren und dann dafür zu sorgen, dass die CSU ihre Lehren aus dieser Wahl zieht. Dass Schmid gegen den äußerst populären Christian Ude (der auf etwa 67 Prozent kam) kaum eine Chance haben würde war sicherlich kein Geheimnis. Dass die CSU aber so einbrechen würde wird sicher hinter verschlossenen Türen noch für einige Diskussionen sorgen. Da es in vielen bayerischen Städten Stichwahlen geben wird, wird ein Ergebnis dieser Diskussionen wohl kaum in den nächsten Tagen bekannt werden.


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