Militante Antiraucher auf dem Kriegspfad
Die militanten Nichtraucher des Vereins “Pro Rauchfrei” haben “stichprobenartige Überprüfungen” von Rauchclubs vorgenommen. Dabei haben sie festgestellt, dass einige Clubs ihrer Meinung nach nicht den gesetzlichen Anforderungen für Rauchclubs genügen würden. Bei einigen Clubs hätten sie sogar den Verdacht des Vorsatzes erkannt.
Aus diesem Grund hat der stellvertretende Vorsitzende des Vereins, Axel Napolitano, seine Vereinsmitglieder im vereinseigenen Forum aufgerufen, sich als Helfer für “vorbeugende Maßnahmen” zur Verfügung zu stellen. Man plane, so Napolitano, “illegalen Clubs das Handwerk zu legen”. Es würden derzeit “gezielte Maßnahmen” vorbereitet, die Wirte “zur Rechenschaft zu ziehen”.
Es stellt sich natürlich die Frage, wie die Denunzianten von Pro Rauchfrei, die die entsprechenden Rauchclubs in der Manier von selbsternannten Sheriffs überprüfen, mit dem angeblich so tödlichen Passivrauch umgehen. Opfern sie sich für die ihre Sache? Oder bekommen sie vom Verein Gasmasken gestellt?
Damit nicht genug: Auch die verantwortlichen Behörden sollen zur Rechenschaft gezogen werden, wenn sich gewisse Vermutungen des militanten Anti-Raucher-Vereins bestätigen sollten. Damit zeigt “Pro Rauchfrei”, bisher bekannt für eigenwillige Interpretationen und Denunziantentum (Rauchernews berichtete), um was es diesem Verein wirklich geht: Durchsetzen der eigenen Meinung um jeden Preis, ohne Rücksicht auf Verluste.
Wie “Pro Rauchfrei” denkt, zeigt auch ein anderer Beitrag von Napolitano im Forum dieses Vereins, wo er fordert, dass nur noch nichtrauchende Ordnungsbeamte zur Überprüfung des Rauchverbotes eingesetzt werden dürfen, da seiner Meinung nach Raucher befangen wären.













