Mehr als 2.000 Gastwirte demonstrieren gegen Rauchverbot
Mehr als 2.000 Gastronomen aus ganz Niedersachsen haben heute in Hannover für eine Änderung des Rauchverbots demonstriert.
Aus allen Teilen Niedersachsen waren die Gastronomen am Klagesmarkt in Hannover zusammengekommen. Der vom niedersächsischen Hotel- und Gaststättenverbandes (DEHOGA Niedersachsen) organisierte Protestmarsch führte zum niedersächsischen Landtag und endete dort mit einer Abschlusskundgebung.
“Demokratie heißt Wahlfreiheit! Auch für Wirte und ihre Gäste”, so DEHOGA-Präsident Kröger (siehe Bild) anlässlich der Demonstration in Hannover. Die Wirte fordern nach wie vor eine Änderung des Nichtraucherschutzgesetzes in folgenden Punkten: Es soll eine Wahlfreiheit für Einraumgaststätten und geschlossene Gesellschaften erreicht werden.
Die enorme Beteiligung an der Demonstration zeigt, wie stark die Betroffenheit im niedersächsischen Gastgewerbe ist. Viele Wirte sind durch das Nichtraucherschutzgesetz in ihrer Existenz bedroht. “Auch durch liberalere Regelungen in Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein sind insbesondere die Einraumgaststätten in Niedersachsen benachteiligt”, sagte Kröger.
Bei der Abschlusskundgebung vor dem Wirtschaftsministerium in der Karmarschstraße hielt Präsident Kröger eine scharfe Rede, in der er auch die Politik angriff. “Auch wir sind für mehr Nichtraucherschutz, die wissenschaftlichen Fakten liegen auf dem Tisch. Aber die Existenzfähigkeit der kleinsten Betriebe darf dabei nicht von der Politik ohne Not und ohne Fachwissen geopfert werden.”, sagte Kröger.
Die Betroffenheit im Gastgewerbe ist einmal mehr deutlich geworden. Eine Wahlfreiheit für Einraumgaststätten und geschlossene Gesellschaften wird gefordert.













