Ministerin der Gesundheit: Rauchverbot sinnlos

Die Passivrauchlüge wird von Kdolsky nicht einfach nachgeplappert

Andrea Kdolsky (ÖVP), die österreichische Gesundheitsministerin und im Leben außerhalb der Politik Ärztin und Krankenhausmanagerin, bezeichnet laut einer Meldung der Salzburger Nachrichten ein generelles Rauchverbot in Lokalen als sinnlos.

In einem Gespräch mit dem österreichischen Magazin “trend” sagte sie, es gäbe keine Studien die bestätigen würden, dass sich durch ein Rauchverbot in Lokalen das Rauchverhalten ändern würde. Auch beim Thema Passivrauchen findet Kdolsky klare Worte: Keine Studie könne bestätigen, dass Passivrauchen in Österreich bis zu 100 Tote im Jahr verursache.

Als Beispiel für den Misserfolg von generellen Rauchverboten verweist die Ministerin auf Italien. Dort werde in keinem Fall weniger geraucht seit dem Rauchverbot in Lokalen. Die Leute rauchen nun eben mehr auf der Straße.

Kdolsky hatte in Wien Medizin studiert und arbeitete dann als Fachärztin für Anästhesie am Wiener Allgemeinen Krankenhaus. Zuletzt war sie Krankenhausmanagerin (medizinische Geschäftsführerin) der niederösterreichischen Landesklinikenholding. Außerdem wurde Kdolsky in das Kuratorium des geplanten Institute for Science and Technology Austria berufen.

Mit ihren ehrlichen Aussagen macht sich die 46-jährige Ärztin allerdings auch viele Feinde. Das begann schon, als sie sich als “leidenschaftliche Schweinebraten-Esserin” outete und außerdem zugab, Gelegenheitsraucherin zu sein. Außerdem hatte sie bei gelegentlichen Besuchen in Schulen Kondome verteilt. Man will heute wohl keine Wahrheiten hören, sondern lieber Panikmache und organisierte Hexenjagden auf Raucher und Andersdenkende veranstalten.

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