Hier sind die Gäste Künstler
Eigentlich müsste man den bayerischen Politikern dankbar sein. Haben sie doch mit ihrem Rauchverbot, dem strengsten in Deutschland, dafür gesorgt, dass sich die Wirte etwas einfallen lassen. So auch Robert Manz, Betreiber des “Treff” in Memmingen.Statt wie viele seiner Kollegen einen Raucherclub zu gründen, geht Manz einen anderen Weg: Seine Gäste sind Laienschauspieler und spielen tagtäglich die Zeit vor dem bayerischen Rauchverbot nach. Möglich ist das, weil das bayerische Rauchverbot nicht für “künstlerische Darbietungen” gilt.
Manz, der laut “Süddeutscher Zeitung” vor seiner Zeit als Wirt 20 Jahre lang Polizeibeamter war, will sich mit der politischen Gängelei nicht abfinden. Auf seiner Webseite schreibt er unter anderem: “Jeder normal denkende Mensch erkennt sofort, dass in einem ausgewiesenen Raucherlokal kein Nichtraucher “geschützt” werden muss. Genauso wenig, wie ein Nichtschwimmer in ein Schwimmbecken muss, muss ein Nichtraucher in eine Raucherkneipe, wenn er sich keinen gesundheitlichen Gefahren aussetzen will! Es bedarf in beiden Fällen keines gesetzlichen Verbotes, eine solche Einrichtung zu betreiben. Wer in einer Raucherkneipe den “Gestank” nicht erträgt, seine Kleidung nie waschen will oder sonst was, möge den Besuch sein lassen.”
Wie Manz auf seiner Webseite ausführt, sieht er eventuellen Anzeigen gelassen entgegen. “Wir kündigen jetzt schon an, dass wir behördliche Strafen nicht akzeptieren werden und den Gerichtsweg bis zum Bundesverfassungsgericht bestreiten werden! Der Unterzeichner ist zu tiefst davon überzeugt, dass die geplanten staatlichen Bevormundungen gegen die Grundrechte verstoßen!”, so der Wirt auf seiner Webseite.
Sehr interessant zu lesen ist Manz’ Forum, wo er seit November 2007 Impressionen, Gedanken und Argumente niedergeschrieben hat. Er argumentiert klar und sachlich gegen einige militante Nichtraucher, die versuchen aus einem Gebilde von Hass, Halbwahrheiten und Unsinn anderen Menschen ihre Meinung aufzuzwingen. Wie schreibt Manz so schön: “Kein Nichtraucher wird gezwungen ein Lokal zu betreten, in dem geraucht wird.” Dem ist nichts hinzuzufügen.
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freiheitsberaubung darauf steht normalerweise eine grosse strafe wohne in saarbrücken und gehe seit einer woche nicht mehr in meine kneipe die ich sonst 2 mal in der woche besucht habe .stelle mich doch nicht wie ein schwerferbrecher auf die strasse um eine zigarette zu rauchen arme kleine kneipe . das neue wirtschaftswunder beginnt .
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