Hamburg: Diskussion über das Rauchverbot
Wie das Hamburg-Harburger Nachrichten- und Anzeigenblatt “Harburger” berichtet, findet am Montag, den 25. Februar 2008 eine Diskussion mit dem Thema “Das Rauchverbot und die Folgen” statt. Die Diskussion ist eine weitere Folge von “Harburg concret!”, die in der Harburger Musikkneipe “Consortium” stattfindet.
Zentrales Thema soll die Frage sein, wie die Behörden die Einhaltung des Rauchverbots überwachen und wie sie mit dem umstrittenen Gesetz umgehen. Der frühere Harburger Bezirksamtsleiter Michael Ulrich wird die Moderation der Diskussion übernehmen. Laut “Harburger” äußerte sich Ulrich wie folgt zum Thema: “Wenn die Politik ein Gesetz verabschiedet, muss sie auch für die Umsetzung sorgen. Die Bezirksämter haben jedoch nicht ausreichend Personal, um flächendeckende Kontrollen durchzuführen, zum Teil reicht es nicht einmal für Stichproben. Es heißt schon, das Rauchverbot sei ein reines Denunziantengesetz.”
Es soll aber auch besprochen werden, in wieweit Passivrauchen wirklich schädlich sein soll und ob das Rauchverbot Persönlichkeitsrechte verletzt. Kann es angehen, dass Wirte in ihrer Existenz gefährdet werden? Darf der Staat gesundes Leben erzwingen? Wo sind die Grenzen der Reglementierungswut des Staates? Wie wirkt sich das vorläufige Urteil aus Rheinland-Pfalz auf die Rauchverbote aus?
Diskutieren werden zwei Gastwirte. Hermann Behrens, Besitzer des Hotels “Zum Meierhof” in Tostedt sowie Arno Pauls, der das Restaurant “Al Dente” betreibt. Eingeladen ist auch der Leiter des Harburger Fachamtes für Verbraucherschutz, Gewerbe und Umwelt, Dr. Armin Ackermann sowie Dr. Heinz-Eckart Laack, Chefpneumologe am Hamburger Universitätsklinikum Eppendorf.
Die Veranstaltung findet am 25. Februar 2008 in der Musikkneipe “Consortium”, Neue Straße 55, 21073 Hamburg-Harburg statt. Beginn ist um 19:30 Uhr.














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