KVR-Chef: Rauchverbot ist ein Irrtum
Der Chef des Münchner Kreisverwaltungs-Referates, Wilfried Blume-Beyerle (siehe Bild), ist ein Mann klarer Worte. “Irrtum”, “Ziel verfehlt” oder “Ungetüm” – so bezeichnet er das Rauchverbot. In einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung ist Blume-Bayerle sicher, dass das “Gesetz in dieser Form kippen wird”. Der KVR-Chef begründet seine Aussage mit den steigenden Raucherclubs in München und dem Urteil in Rheinland Pfalz.
Von den rund 8000 Gaststätten in München gäbe es bis heute bereits 200 Raucherclubs, die seinem Referat bekannt seien und die Tendenz sei steigend, da viele Gastronomen erst das Ende der Übergangsfrist abwarten wollten. Das zeige überdeutlich, dass die Wirte die Möglichkeit der Clubs beziehungsweise geschlossene Gesellschaften intensiv wahrnehmen würden, so Bayerle gegenüber der Süddeutschen.
Blume-Beyerle betonte, es werde in München keine Raucherpolizei geben. Zwar werde es, wie vom Gesetzgeber vorgesehen, stichprobenartige Kontrollen geben, eventuell seien auch gelegentliche Schwerpunktaktionen denkbar. Allerdings gäbe es bei der Umsetzung des Gesetzes ein großes Problem: Der Freistaat Bayern stellte dafür keine zusätzlichen Gelder zur Verfügung. Das Kreisverwaltungs-Referat muss selbst sehen, wie das vorhandene Personal die zusätzliche Arbeit geregelt bekommt.
Weiter führte er aus: “Am schönsten wäre es allerdings, wenn es keinerlei Zwangsmittel bedürfte und das Gesundheitsschutzgesetz – unter Umständen nach der Zulassung von Rauchernebenräumen und einem Wahlrecht für Ein-Raum-Gaststätten – ein Erfolg wird.”
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Ja, richtig, gute Idee, ich habe am Anfang auch das Datum gesucht. :)
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Auf der rechten Seite unter dem Autor steht das Artikeldatum. Aber gute Idee, man sollte es vielleicht direkt am Anfang des Artikels einfügen.
Ich hab das Datum des Artikels jetzt auch unter der Überschrift eingefügt. Ich hoffe dass es nun jeder sieht :-)
Schreibt doch bitte dazu, von wann die Artikel sind. Der ist bestimmt von 2008!