USA: Rauchverbot in Wohnungen

Rauchverbot, keine Tiere - wer will hier wohnen?

Wie das eZine Telepolis berichtet, hat der Stadtrat von Belmont (Californien, USA) beschlossen, das Rauchen in Häusern mit mehreren Wohnungen ganz zu verbieten. In einer von dem Chemie- und Pharmakonzern Johnson & Johnson, der unter anderem Rauchentwöhnungsprodukte vertreibt finanzierten Studie wurde ermittelt, dass Nichtraucher, deren Nachbarn in der Wohnung rauchen, geschädigt werden könnten.

Nun haben 77 Prozent der Besitzer von 118 Eigentumswohnungen in La Rive Condominiums, einem Gebäude in Minneapolis beschlossen, dass im gesamten Gebäude ab dem 1. Mai 2008 das Rauchen verboten werden soll. Einzige Ausnahme sind Bewohner, die vor diesem Beschluss im Haus eingezogen sind. Alle neuen Eigentümer oder Mieter müssen sich verpflichten, das Rauchverbot einzuhalten.

Nach einem Bericht der “Star Tribune” soll dieser Trend, das Rauchen auch in Wohnungen zu verbieten, im ganzen Land weiter zunehmen.

Diskutiert wurde, ob das Rauchverbot den Wert der Wohnungen schmälere oder erhöhe. Die Befürworter des Rauchverbots vertraten die Meinung, der Wer der Wohnungen würde erhöht wenn nicht mehr geraucht werde, die Gegner meinten, da der Kreis der Interessenten wesentlich kleiner sei, würde der Wert sinken. Außerdem würde man zu stark in die Privatsphäre eingreifen, wo man doch schon beschlossen hätte, dass man in diesem Gebäude keine Haustiere halten dürfe.


Ähnliche Beiträge:

Antwort verfassen

x
Loading...